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Rüsselsheimer Autobauer : Opel auch im Corona-Jahr mit dreistelligem Millionengewinn

  • Aktualisiert am

Profiteur: Opel hat unter Chef Michael Lohscheller 2020 eine halbe Milliarde Gewinn gemacht. Bild: Lucas Bäuml

Der Halbjahresgewinn ließ schon darauf hoffen, nun hat es der Mutterkonzern Stellantis bestätigt: Opel hat trotz Kurzarbeit im Stammwerk und schwacher Verkäufe 2020 einen Gewinn eingefahren.

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          Nach 19 Jahren in den roten Zahlen hat sich der Autobauer Opel zu einem nachhaltig profitablen Unternehmen entwickelt. Darauf lassen die Jahreszahlen 2020 schließen. Nach Angaben des Mutterkonzerns Stellantis hat die Rüsselsheimer Firma im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn von 527 Millionen Euro eingefahren. Nach sechs Monaten stand ein Profit von 110 Millionen Euro zu Buche.

          Stellantis ist aus der Fusion von PSA mit Opel und Fiat-Chrysler hervorgegangen. Im ersten Halbjahr 2020 war PSA einer von nicht einmal einer Handvoll Autokonzernen, die ohne Verluste durch die von der Pandemie geprägten Monate gesteuert hatten. Autobauer litten unter der Schließung von Autohäusern, in deren Folge die Verkaufszahlen in den Keller gingen. Bei Opel fielen sie besonders schwach aus. Nach zeitweise gut 40 Prozent Minus bessert sich die Lage aber: Das Kraftfahrt-Bundesamt weist gegenüber Januar und Februar 2020 knapp 14 Prozent weniger Neuzulassungen in Deutschland aus.

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