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Projekt gegen Wohnungsnot : Offenbach und Frankfurt bauen gemeinsam

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Gemeinsam gegen die Wohnungsnot: Offenbachs Rathauschef Schneider (links) und Frankfurts OB Feldmann Bild: Wresch, Jonas

Offenbach und Frankfurt wollen gemeinsam die Wohnungsnot in Rhein-Main lindern helfen. 172 neue Mietwohnungen sollen in Offenbach entstehen, mit im Boot ist die Frankfurter Baugesellschaft ABG.

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          Die Nachbarstädte Offenbach und Frankfurt bauen gemeinsam gegen die Wohnungsnot an. Im Rahmen eines interkommunalen Projekts sollen mitten in Offenbach 172 neue Mietwohnungen entstehen, ein Drittel davon als Sozialwohnungen. Am Mittwoch setzten die Oberbürgermeister beider Städte, Horst Schneider und Peter Feldmann (beide SPD), den ersten Spatenstich. Die auf einem ehemaligen Industriegelände geplanten Häuser kosten rund 36 Millionen Euro.

          Die Sozialwohnungen werden mit Zuschüssen des Landes und der Kommunen finanziert. Diese bekommen im Gegenzug vom privaten Bauherren ABG Frankfurt Holding Belegungsrechte: Frankfurt für 32 Einheiten, Offenbach für 18 Einheiten. Die Mieten werden bei knapp über fünf Euro pro Quadratmeter liegen.

          In die Wohnungen sollen Normalverdiener, zum Beispiel Pflegekräfte, einziehen. „Wir betreiben keinen Sozialhilfeexport“, sagte ABG-Chef Frank Junker. Er widersprach damit Befürchtungen, die Stadt Frankfurt wolle die ihr zustehenden Einheiten auf Kosten Offenbachs an Hartz IV-Empfänger vergeben.

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