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Früheres Hoechst-Gelände : Offenbach ebnet Weg für großes Gewerbegebiet

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Aufbau Ost: Auf dem ehemaligen Hoechst-Gelände – hier eine Aufnahme von 2011 – will die Stadt Offenbach nun Gewerbebetriebe ansiedeln Bild: Helmut Fricke

Seit neun Jahren ist das ehemalige Offenbacher Werk der früheren Hoechst AG stillgelegt. Nun kauft die Stadt das Gelände. Für den Rathauschef ist das „eine historische Chance für die Standortentwicklung“.

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          Weg frei für ein drittes Gewerbegebiet: Die Stadt Offenbach kauft für 6,95 Millionen Euro das Gelände des Spezialchemie-Unternehmens Clariant. Auf der 35 Hektar großen Industriebrache will sie in Zukunft junge Unternehmen und Dienstleister ansiedeln. Das vor gut neun Jahren stillgelegte Areal ist nach Angaben der Stadt die größte zusammenhängende Gewerbefläche in der Rhein-Main-Region.

          „Der Erwerb des Clariant-Geländes ist eine historische Chance für die Standortentwicklung Offenbachs“, sagte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) nach dem Abschluss der rund zweijährigen Verhandlungen. Die ehemalige Industriestadt Offenbach will sich perspektivisch zu einem Zentrum für Dienstleistung, Forschung und Innovation entwickeln. Dazu entwickelt sie derzeit Flächen am Kaiserlei und am ehemaligen Güterbahnhof.

          Bis die finanzschwache Stadt von dem neuen Gewerbegebiet im Osten profitieren kann, dauert es laut Schwenke noch mindestens zehn Jahre. Unter anderem müssen die Hinterlassenschaften aus rund 170 Jahren Chemieproduktion entfernt werden. Die Kosten dafür trägt die Stadt. Der Betrieb auf dem Gelände wurde im März 2010 eingestellt. Inzwischen sind fast alle Fabrikanlagen abgerissen, nur einige denkmalgeschützte Bauten erinnern noch an die einstige Nutzung.

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