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Nach Platzsturm von OFC-Fans : Offenbachs OB kritisiert Stadion-Ordner

  • Aktualisiert am

„Es wird immer erst eingeschritten, wenn das Tabu gebrochen ist“: Offenbachs OB über die Reaktion auf den Platzsturm Bild: dpa

Die Stadion-Ordner macht Offenbachs Rathauschef Schneider für den Platzsturm gegen Magdeburg mitverantwortlich. Sie hätten „zu spät reagiert“, meint er.

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          Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider hat nach dem Platzsturm von Fans der Offenbacher Kickers beim Relegationsspiel gegen den 1. FC Magdeburg den Sicherheitsdienst im Stadion kritisiert. Die Ordner hätten „zu spät reagiert“, sagte der SPD-Politiker am Montagmorgen im Radiosender „hr-info“.

          Bereits in der ersten Halbzeit der Partie am Sonntagabend seien OFC-Anhänger über den Zaun geklettert. „Warum das toleriert wird, verstehe ich nicht. Es wird immer erst eingeschritten, wenn das Tabu gebrochen ist“, meinte Schneider.

          Magdeburg hatte am Sonntag nach dem 1:0-Hinspielerfolg auch das Rückspiel bei den Kickers mit 3:1 gewonnen. Der Club aus Sachsen-Anhalt steigt nun in die 3. Liga und damit erstmals in den bezahlten Fußball auf.

          Kurz vor Spielende waren Zuschauer aus dem Offenbacher Fanblock über die Zäune geklettert, hatten Werbebanden umgerissen und waren auf den Platz gelaufen. Ein Großaufgebot der Polizei drängte die Randalierer teilweise unter Einsatz von Pfefferspray zurück. Danach ging das Spiel weiter. Nach Angaben der Polizei wurden insgesamt 13 Personen vorläufig festgenommen und drei Beamte verletzt.

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