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Club-Öffnung in Corona-Zeiten : „Und sofort waren die Anwälte da“

„Das Stigma muss weg“: Robert Mangold fordert, dass Clubs wieder öffnen dürfen. Bild: Diana Cabrera Rojas

Robert Mangold ist Vizepräsident des Hotel- und Gaststättenverbands in Hessen. Im Interview spricht er über die Zukunft der Clubs und des gesamten Gastgewerbes – und über Leute, die in der Stadt wie auf dem Land leben möchten.

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          Herr Mangold, seit drei Wochenenden gibt es in Frankfurt die sogenannten Kultursommergärten, Open-Air-Bühnen mit Bewirtung, die in unmittelbarer Nähe dreier Clubs aufgebaut worden sind. Wie läuft das?

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Das läuft sehr gut. Wir haben dort für ganz viele Künstler, für Techniker und natürlich für die Clubbetreiber für die nächsten Wochen eine Öffnung geschaffen und über 45 Konzerte organisiert. Dafür muss man der Stadt Frankfurt danken, dem Wirtschaftsdezernenten Markus Frank, der Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und auf Landesseite dem hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Sie haben uns die Möglichkeit gegeben nachzuweisen, dass die Clubs mit Corona-Auflagen exzellent umgehen können und dabei das Publikum bestens unterhalten. Das ist für die Branche ein Hoffnungsschimmer.

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