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Grüne ohne Wahlempfehlung : Cohn-Bendit will Feldmann wählen und rügt eigene Partei

  • Aktualisiert am

Ziemlich beste Freunde: Daniel Cohn-Bendit (links) und Frankfurts Rathauschef Peter Feldmann von der SPD Bild: Wolfgang Eilmes

Die Frankfurter Grünen enthalten sich vor der Stichwahl um das Amt des Stadtoberhaupts am Sonntag einer Empfehlung. Das findet Daniel Cohn-Bendit falsch - und geht mit seiner Partei hart ins Gericht.

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          Wenige Tage vor der OB-Stichwahl hat Frankfurts prominentester Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit die fehlende Unterstützung seiner Partei für SPD-Amtsinhaber Peter Feldmann scharf kritisiert. Der Beschluss des Kreisverbands, dem Wähler die Entscheidung in der Stichwahl zu überlassen, komme der Empfehlung zum Nicht-Wählen gleich, sagte Cohn-Bendit.

          Der frühere Frankfurter Dezernent und spätere Chef der Grünen-Fraktion im Europaparlament hat sich für Feldmann ausgesprochen. Bei der Stichwahl trifft der Amtsinhaber, der im ersten Wahlgang auf 46,0 Prozent kam, auf CDU-Kandidatin Bernadette Weyland. Sie hatte am 25. Februar als Zweitplatzierte 25,2 Prozent erhalten. Grünen-Kandidatin Nargess Eskandari-Grünberg kam lediglich abgeschlagen auf 9,3 Prozent.

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          Weyland sei wegen ihrer fehlenden sozialen und ökologischen Politik nicht wählbar, sagte Cohn-Bendit, der auch auf Differenzen mit Feldmann verwies. Die Grünen hätten in ihrer einstigen Hochburg Frankfurt große Probleme, da sie den Wandel der Partei nur schwer bewältigten, sagte Cohn-Bendit zum schlechten Wahlergebnis seiner Partei.

          Feldmann gilt in der Grünen-Fraktion im Rathaus Römer, die bis 2016 mit der CDU regierte, als umstritten. Nach der jüngsten Kommunalwahl ist auch die SPD ins schwarz-grüne Bündnis eingetreten. Zur Wahl Feldmanns am Sonntag hat auch die Linke aufgerufen.

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