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Kritik an Stromtrasse : Nordhessische Bürgermeister gegen Suedlink

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Elektrischer Widerstand: Bereits Anfang Juni demonstrierte eine Bürgerinitiative gegen die Stromtrasse „Suedlink“. Bild: dpa

Durch Ost- und Nordhessen soll künftig eine Stromtrasse Windenergie aus dem Norden nach Bayern leiten. Doch die Kritik wächst. Nordhessens Kommunen fordern eine dezentral organisierte Energiewende.

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          In Nordhessen wächst der Widerstand gegen die künftige Stromautobahn Suedlink. Die in der Arbeitsgemeinschaft Nord des Hessischen Städtetags zusammengeschlossenen Kommunen haben sich gegen die 600 Kilometer lange Gleichstrom-Leitung positioniert. Es gebe dafür keine vernünftige Grundlage, erklärte Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe (CDU) am Mittwoch.

          Die Trasse soll bis zum Jahr 2022 Windstrom von Schleswig-Holstein über Nord- und Osthessen ins bayerische Grafenrheinfeld bringen. Bei einer Anhörung im hessischen Landtag hatten Gemeinden aus dem Habichtswald die Leitung als naturzerstörerend kritisiert.

          Nordhessens Bevölkerung müsse dafür herhalten, dass abgebaute Atomkraftwerke im Süden der Republik durch Wind aus dem Norden ersetzt werde, kritisierte Heppe als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft. Die Energiewende müsse dezentral organisiert werden. Hessens Energieminister Tarek Al-Wazir (Grüne) wurde aufgefordert, sich dafür einzusetzen.

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