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Winkraftanlagen : Nordhessen will Zwei-Prozent-Ziel erreichen

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Zwei-Prozent-Ziel: Nordhessen ist auf Kritik eingegangen und dünnt zum Schutz von Störchen die Windradflächen im Reinhardswald aus Bild: dpa

Taunusstein streitet weiter gegen Windräder vor seiner Haustür - Nordhessen will dagegen das vom Land ausgelobte Zwei-Prozent-Ziel bei Flächen für Windkraftanlagen erreichen.

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          Nordhessen treibt die Nutzung von Windrädern voran. Im Bereich des Kasseler Regierungspräsidiums sollen 173 Vorranggebiete mit einer Gesamtfläche von 17.000 Hektar Fläche für den Bau von Windrädern ausgewiesen werden, wie der Haupt- und Planungsausschuss der Regionalversammlung Nordhessen am Montag einstimmig empfahl. Vorausgegangen waren fünf Jahre Beratung und eine zweimalige Beteiligung der Öffentlichkeit.

          Die Gebiete entsprechen 2,05 Prozent der Fläche Nordhessens. Die Landespolitik hatte den drei Regierungspräsidien im Landesentwicklungsplan als Ziel vorgegeben, jeweils zwei Prozent der Fläche als Windvorrangfläche auszuweisen. Die Planungen in den Regierungsbezirken Mittel- und Südhessen laufen. Die endgültige Entscheidung über den Teilregionalplan Energie trifft die nordhessische Regionalversammlung am 7. Oktober.

          Die meisten Vorranggebiete (45 mit 4100 Hektar) sind im Landkreis Waldeck-Frankenberg geplant. Danach folgen mit 31 Flächen der Landkreis Kassel (4300 Hektar) sowie mit je 30 Flächen die Landkreise Hersfeld-Rotenburg (2750 Hektar) und Schwalm-Eder (1850 Hektar). 20 Flächen mit 2600 Hektar sind im Landkreis Fulda, 17 Flächen mit 1400 Hektar im Werra-Meißner-Kreis geplant.

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