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Tödliche Parasiten : Rätsel um kopflose Nilgänse gelöst

  • Aktualisiert am

Häufiger Gast in Frankfurts Grünanlage – nur kein besonders gern gesehener: eine Nilgans mit Nachwuchs Bild: dpa

Das Werk brutaler Tierquäler? Das Rätsel um die kopflosen Kadaver der Nilgänse im Frankfurter Ostpark ist endlich gelöst.

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          Das Rätsel um acht tote Nilgänse im Frankfurter Ostpark ist gelöst. Die am vergangenen Dienstag aufgefundenen Tiere seien an einer parasitären Infektion gestorben, teilte die Polizei am Montag mit. Einige Gänse verwesten dort schon seit mehreren Tagen, zwei anderen fehlte der Kopf. Die Polizei ging daher zuvor von Tierquälerei oder tödlichen Verletzungen durch Tierbisse aus.

          Nachdem ein Veterinär die auf Eis gelegten Kadaver untersucht hatte, stellte sich der Anfangsverdacht allerdings als falsch heraus. Erst nach dem Tod der Tiere haben womöglich Füchse die Köpfe abgebissen, wie ein Polizeisprecher sagte. Ein grassierender Krankheitserreger sei den Beamten nicht bekannt. Mit weiteren Fällen sei daher nicht zu rechnen.

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