https://www.faz.net/-gzg-9smcj

Mangelnde Bodenfeuchtigkeit : Herbstregen verschafft der Natur Erholung

Trendwende: Ob die verbesserte Bodenfeuchtigkeit von Dauer sein wird, wird sich noch zeigen. (Symbolbild) Bild: dpa

Weil zuletzt viel Regen gefallen ist, kämpfen die Landwirte nicht mehr mit zu trockenen Böden. Dennoch sind die Grundwasserstände im Moment niedriger als vor einem Jahr. Alle Hoffnungen ruhen auf dem Winter.

          3 Min.

          Die drei Wochen von Ende September bis Mitte Oktober, in denen es im Rhein-Main-Gebiet flächendeckend sogar überdurchschnittlich viel geregnet hat, haben nach Ansicht von Andreas Brömser die Trendwende gebracht. Für den Agrarmeteorologen vom Deutschen Wetterdienst ist dadurch die Trockenheit dieses Sommers beendet worden. Die oberen Bodenschichten seien jetzt richtig durchfeuchtet.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Feuchtigkeit tut allen Pflanzen gut und hat zudem den schönen Nebeneffekt, dass die Pilze sprießen. „Die Landwirtschaft hat jetzt keine Probleme mehr“, sagt Brömser und erinnert daran, dass vor einem Jahr der so dringend benötigte Regen erst Anfang Dezember einsetzte. In diesem Jahr dagegen hat auch das warme Wetter in der zweiten Oktoberhälfte, in der es nur noch gelegentlich geregnet hat, diesem Trend vom Trockenen zum Nassen nichts mehr anhaben können. „Die Sonne steht derzeit so tief, da verdunstet nicht mehr viel“, erläutert Brömser. Und von Montag an wird es ohnehin spürbar kälter, da kann es auch im Rhein-Main-Gebiet schon den ersten Frost geben.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Uiguren in einem chinesischen Internierungslager im Jahr 2017

          Kritik der Vereinigten Staaten : Begeht China einen Genozid?

          Umerziehungslager und Zwangssterilisationen: China geht hart gegen die ethnische Minderheit der Uiguren vor. Amerikas scheidender Außenminister spricht von einem Genozid. Was folgt daraus für Joe Biden?

          Frankreichs Karikaturen-Streit : Inzest unter Pinguinen

          Es gilt das ungedruckte Wort: Die Zeitung „Le Monde“ hat einen neuen Karikaturen-Streit ausgelöst, der Frankreich entzweit. Die Chefredakteurin Caroline Monnot entschuldigt sich. Der Zeichner Xavier Gorce nimmt seinen Hut.