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Zauberer Nicolai Friedrich ist vom 25. Dezember bis 2. Februar im Frankfurter Zeltpalast am Waldstadion zu sehen. Bild: Francois Klein

Nicolai Friedrich in Frankfurt : Zauberer im Zelt

Als Mentalmagier tritt Nicolai Friedrich im Fernsehen und in den ganz großen Hallen auf. Nun kann man ihn in kleinerem Rahmen erleben: Sein Programm „Magie ganz nah“ läuft im Zeltpalast am Frankfurter Waldstadion.

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          Und dann fragt man sich: Wie hat der das gemacht? Wie kommt der bloß auf die Wörter, die Zahlen, die sich die Menschen auf der Bühne merken sollten? Und wie, verflixt noch mal, schafft es dieser Typ, die Gedanken anderer Menschen zu lesen? Eine Antwort ist: Training, Training, Training. „Für Mentalmagie müssen Sie genauso üben wie für einen Marathonlauf“, hat der bekannte Zauberer Christoph Kuch vor einigen Jahren geschrieben. Und Nicolai Friedrich, geboren 1976 in Offenbach, heute im Taunus zu Hause, scheint einer zu sein, der sich an diesen Leitsatz fleißig hält, so verblüffend und beeindruckend gelingen seine Tricks.

          Alexander Jürgs
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Damit ist der Mentalist, der schon als kleiner Steppke seine freie Zeit am liebsten mit einem Zauberkasten verbrachte und bei Kindergeburtstagen in der Nachbarschaft auftrat, weit gekommen. Schon 2008 schaffte er es ins Finale der Fernsehshow „The next Uri Geller“, im Jahr darauf sicherte er sich bei der Weltmeisterschaft der Magier in Peking einen ersten Platz in der Disziplin „Mentalmagie“. Längst ist Friedrich, der neben der Zauberei noch als Rechtsanwalt für Medienrecht arbeitet, bei Radio- und Fernsehsendern Dauergast und füllt meist auch die großen Hallen.

          „Magie ganz nah“ in Frankfurt

          Nun aber kann man ihn im kleinen Format erleben: „Magie ganz nah“ heißt das Programm, das Friedrich vom ersten Weihnachtsfeiertag an in einem Theaterzelt am Frankfurter Waldstadion absolvieren wird. Im Halbrund können dann je Vorstellung 260 Zuschauer im „Zeltpalast“ Platz nehmen, keine acht Meter Entfernung sind es von den hinteren Plätzen bis zur Bühne, auf der Friedrich Karten, Münzen und Fingerringe schweben, sich verwandeln oder verschwinden lässt oder seine übersinnlichen Mentaltricks aufführen wird. Ganze 36 Auftritte stehen bis zum 2. Februar auf dem Programm.

          Zu sehen sein wird im Zelt an der Fußballarena aber nicht nur Friedrich. An den Abenden, an denen er nicht auf der Bühne steht, übernehmen andere seinen Platz: Der kratzbürstige bayerische Liedermacher Hans Söllner gibt zwei Konzerte (14. und 15. Januar), Alexander Herrmann gastiert mit seiner Kochshow (16. und 28. Januar), Comedian Ingo Appelt (17. Januar) tritt genauso auf wie der aus der Castingshow „Popstars“ bekannte Tänzer und Choreograph Detlef „D!“ Soost (29. Januar). Für alle Auftritte sind noch Karten erhältlich, ausverkauft ist bislang nur der Abend mit Kabarett-Star Bülent Ceylan.

          Magie ganz nah: 25. Dezember bis 2. Februar, Frankfurt, Zeltpalast am Waldstadion

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