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Hessen-Wetter 2016 : Nicht nur zu trocken und zu warm

  • Aktualisiert am

Plattgedrückt: Mag auch manchem ein Teil des Sommers fiel zu nass vorgekommen sein, das Hessen-Wetter 2016 war zu trocken Bild: dpa

Im ausgehenden Frühjahr ertranken manche Äcker auch in Hessen förmlich im Dauerregen. Dennoch war das Jahr 2016 nicht zu nass, im Gegenteil. Auch sonst bietet die Statistik noch Überraschungen.

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          Das Jahr 2016 ist nicht nur deutschlandweit, sondern auch in Hessen zu warm gewesen. Das zu Ende gehende Jahr lag nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit 9,6 Grad um 1,4 Grad über dem langjährigen Mittel - in Hessen betrug die Durchschnittstemperatur 9,5 Grad.

          Der Mittelwert hierzulande liegt bei 8,2 Grad, wie der DWD in Offenbach mitteilte. Die Meteorologen errechneten für 2016 zudem eine Niederschlagsmenge von rund 700 Liter je Quadratmeter, das ist weniger als im langjährigen Mittel.

          Die Hessen bekamen in den vergangenen zwölf Monaten auch weniger Sonnenschein ab als Bewohner anderer Bundesländer. Die Meteorologen zählten insgesamt knapp 1480 Sonnenstunden - nur im Saarland schien die Sonne seltener.

          Bundesweit betrachtet fiel 2016 beim Niederschlag und der Sonnenscheindauer durchschnittlich aus, aber mit starkem Nord-Süd-Gefälle. Die höchste Temperatur des Jahres mit 37,9 Grad wurde am 27. August in Saarbrücken-Burbach gemessen. Am kältesten war es am 18. Januar in Oberstdorf: Dort sank das Thermometer nachts auf minus 23,5 Grad.

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