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Heute in Rhein-Main : Warum heißt Omikron Omikron?

Flughafen Frankfurt: Aus Angst vor Omikron werden alle Reisenden aus Südafrika und Namibia bei Ankunft getestet. Bild: dpa

Die Omikron-Variante von Covid-19 ist in Hessen angekommen, Reisende aus Südafrika und Namibia werden bei Ankunft getestet. Die Weihnachtseinkäufe in Frankfurt haben begonnen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

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          Guten Abend,
          wir kommen gleich auf die neuesten, unerfreulichen Nachrichten zum Thema Corona zu sprechen, aber jetzt erst einmal etwas, womit Sie morgen in der Kaffeeküche im Büro reüssieren können oder bei der Videokonferenz mit den Kollegen: Warum heißt die neue Corona-Variante Omikron eigentlich Omikron?

          Manfred Köhler
          Ressortleiter der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Dazu hat sich am Wochenende die WHO geäußert. Klar, es musste ein Buchstabe aus dem griechischen Alphabet sein. Vor Omikron wären noch die Buchstaben Ny und Xi an der Reihe gewesen, aber Ny klinge zu sehr nach "new" und wäre daher missverständlich gewesen, heißt es, und "Xi“ sei nicht verwendet worden, weil es ein verbreiteter Nachname sei. So berichtet die Deutsche Presse-Agentur, die hinzufügt, dass es mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping sogar einen sehr prominenten Namensträger gebe.

          So, das war der Abschnitt zum Schlauer-Werden, jetzt ab in die harte Wirklichkeit: Die neu entdeckte Coronavirus-Variante, Omikron eben, hat Hessen erreicht. Der Verdacht hat sich am Sonntag bei jemandem bestätigt, der schon am 21. November mit dem Flugzeug aus Südafrika gekommen war. Der Infizierte war vollständig geimpft, entwickelte im Laufe der Woche Symptome und ließ sich testen, dem hessischen Gesundheitsministerium zufolge ist er in häuslicher Isolation.

          Die gute Nachricht in der ganzen Malaise: Seit Bekanntwerden der neuen Coronavirus-Variante testet das Frankfurter Gesundheitsamt alle Reisenden aus Südafrika und Namibia sofort, nachdem sie am Flughafen angekommen sind, bisher war niemand positiv.

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          Wer weiß, wie es weitergeht, die Inzidenzzahlen machen auch weiterhin nur Sorgen. Die Bürger der Region jedenfalls verhalten sich klug: Sie lassen sich Auffrischungsimpfungen verpassen, wo es nur geht, und sie kaufen ihre Geschenke frühzeitig ein. Na ja, wenn Einkaufen am Samstag vor dem ersten Advent noch als frühzeitig durchgeht. Jedenfalls war in der Frankfurter Innenstadt reichlich viel los.

          Und außerdem muss die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau ihre Ausgaben stark reduzieren; bangen die Chöre in Hessen um ihre Weihnachtskonzerte.

          Einen angenehmen Abend wünscht Ihnen

          Ihr Manfred Köhler

          Das Wetter für Montag

          Bei wechselnder Bewölkung etwas Sonne, aber auch Schauer, oberhalb von 300 Metern mit Schnee. Maximal 3 Grad.

          Geburtstag haben am Montag

          René Rock (FDP), Fraktionsvorsitzender im Hessischen Landtag, Seligenstadt (54); Marian Andreas Drabosenik, Künstlerischer Leiter und Vorstandsmitglied der Wiesbadener Kleinkunstbühne Thalhaus (51).

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