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Heute in Rhein-Main : Mehr Luft für die Kultur

An der frischen Luft Kultur erleben: Der „Sommerbau“ macht es möglich Bild: Baumann Fotografie

In Hessen können sich Kulturschaffende über mehr Freiheiten freuen. Die Frankfurter erwartet ein „Kultursommer“ an der frischen Luft. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

          2 Min.

          Guten Abend,
          Gastronomen, vor allem aber auch Kulturschaffende in Hessen können aufatmen: Angesichts anhaltend niedriger Inzidenzzahlen werden auch in Hessen die Restriktionen nicht nur für Restaurants und Hotels, sondern auch für Veranstaltungen gelockert. Die neue magische Zahl ist fortan 35. Liegt die Corona-Inzidenz in einer Stadt oder einem Landkreis unter diesem Wert, dann müssen Organisatoren von Freiluftveranstaltungen beim Gesundheitsamt keine Genehmigung mehr einholen, wenn sie nicht mehr als 1500 Besucher zulassen. Das ist das Dreifache der bisherigen Grenze und könnte zum Beispiel für kleinere Festivals bedeuten, dass sie wieder eine wirtschaftliche Basis finden. In „geschlossenen Räumen“ liegt das Limit nun bei 750 statt wie bisher bei 250 Gästen. Wie stets in diesen Wochen zuzüglich der Formel: „Genesene und Geimpfte zählen nicht mit.“

          Helmut Schwan
          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Wie groß das fast eineinhalb Jahre weitgehend brach liegende Potential der Kulturschaffenden zum Beispiel in Frankfurt ist, führt die Rhein-Main-Zeitung in der Dienstagausgabe vor Augen. Eva-Maria Magel (Text) und Michael Braunschädel (Fotos) haben auf einer Seite zusammengeführt, was dieser ganz besondere „Kultursommer“ in Parks, auf Plätzen und Innenhöfen schon jetzt an Theater, Musik, Literatur und Tanz zu bieten hat. Gleichsam als Sahnehäubchen kommt der „Sommerbau“ hinzu, das Freilichttheater am Kaiserlei, das am Sonntag mit dem „Struwwelpeter“ eröffnet wurde.

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