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Heute in Rhein-Main : Zeig der Welt, dass Du ein Frankfurter bist

Mario Götze spielt in Bälde wieder in Deutschland. Bild: dpa

Die Eintracht hat einen weltmeisterlichen Coup gelandet. Derweil läuft in Frankfurt ein Messe-Triple und bei der Documenta geht der Antisemitismus-Skandal weiter. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

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          Guten Abend,
          letzter Spieltag der Bundesliga in der Saison 2022/23, Bayern und Eintracht punktgleich, in der 89. Minute steht es bei den beiden Spielen beider Mannschaften noch 0:0, wer schießt die Eintracht eine Minute später zum Meister? Mario Götze, der ist ja darauf spezialisiert, entscheidende Treffer zu erzielen, wie man seit der Fußball-WM 2014 weiß. Denn Götze wird künftig bei der Eintracht spielen, für ein Jahresgehalt von knapp drei Millionen Euro.

          Manfred Köhler
          Ressortleiter der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          An die Banker ganz oben in den Glastürmen: keine Mitleidsbekundungen! An die anderen Frankfurter: kein Neid! Schließlich muss Götze auch künftig damit leben, dass jede Bewegung, jede Äußerung ganz genau beobachtet und begutachtet wird. Das mag auch nicht jeder.

          Wobei genaues Hinschauen im Prinzip schon richtig ist. Hätte man sich in Kassel zum Beispiel rechtzeitig damit befasst, was eigentlich so an Kunst oder vorgeblicher Kunst auf der Documenta zu sehen sein wird, hätte man sich viel Aufregung erspart. Auch eine gute Idee: nicht die Medien kritisieren, wenn sie genauer hinschauen als man selbst. Diesen Lernprozess muss jetzt die hessische Kunstministerin Angela Dorn (Die Grünen) durchmachen, die nun nach einigen Umwegen begriffen hat, dass das Problem des Antisemitismus auf der Kunstschau nicht zu vernachlässigen und über all die Schwierigkeiten der Documenta anders zu reden ist als bisher. „Katastrophale Kommunikation“ hat Kollegin Eva-Maria Magel ihren Kommentar zu diesem Thema überschrieben.

          Was ist eigentlich das Gegenteil von katastrophal? Na, vielleicht unkatastrophal. Oder einfach: super. Super ist es, dass es in Frankfurt wieder richtige Messen gibt, seit Dienstag zum Beispiel die Fachmesse Heimtextil, die zusammen mit zwei weiteren, kleineren Textilmessen 2.300 Aussteller aus 63 Nationen nach Frankfurt lockt. Eine Messe mit Messeständen, mit Einkäufern, mit Neuheiten, so wie früher! Das Leben kann so schön sein in Frankfurt. Das wird Mario Götze schon auch noch merken.

          Und außerdem wird das Frankfurter Literaturhaus 30 Jahre alt, was Kollege Florian Balke würdigt +++ wird der Choreograph Ioannis Mandafounis neuer künstlerischer Leiter der Dresden Frankfurt Dance Company +++ wird die traditionsreiche Lackfabrik Schramm in Offenbach geschlossen.

          Einen angenehmen Abend wünscht Ihnen

          Ihr Manfred Köhler

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          Das Wetter für Mittwoch

          Am Morgen sonnig, und es wird bis zu 30 Grad heiß. Von Südwesten her werden die Wolken tagsüber dichter, Schauer bleiben aber die Ausnahme. In der Nacht ist es locker bewölkt. 16 Grad.

          Geburtstag haben am Mittwoch

          Beate Gottschall-von Plottnitz, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Citoyen, Frankfurt (73); Guido Mockel, Sprecher der Geschäftsführung der Radeberger Gruppe, Frankfurt (51); Yasmil Raymond, Rektorin der Frankfurter Städelschule (45).

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