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Heute in Rhein-Main : Zapfhahn zu

Beim Oktoberfest fließt noch Binding: In Zukunft könnte sich das ändern. Bild: Lucas Bäuml

Radeberger schließt den Frankfurter Standort. Justizminister Poseck spendiert der Justiz eine Menge neue Stellen. Und Tarek Al-Wazir spürt trotz der Ablehnung des Volksbegehrens neuen Rückenwind für die Verkehrswende. Die F.A.Z.-Hauptwache

          7 Min.

          Guten Abend,

          Jacqueline Vogt
          Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          die Radberger-Gruppe gibt die Binding-Brauerei in  Frankfurt auf, die F.A.Z. zeigt bewegte Bilder und  Städte, in denen das Licht abgedreht wird, findet nicht jeder gut. Namen, Nachrichten und Neues aus der Rhein-Main-Region, heute wieder mit einem Tipp fürs Wochenende.

          Frankfurt ohne Binding: Die hohen kupfernen Sudkessel hinter den haushohen Glasscheiben am Sachsenhäuser Berg hat bestimmt jeder, der in Frankfurt lebt und wohnt, schon einmal gesehen, auch Auswärtige kennen sie. Die Binding-Brauerei, die 2020 ihr Bestehen seit 150 Jahren feierte, wird geschlossen. Ein Stück Stadtgeschichte geht damit zu Ende. Verkündet wurde das Aus am Donnerstagnachmittag, in einer Mitteilung der Radeberger Gruppe, zu der Binding heute gehört. Kostenexplosionen und langfristige Marktentwicklungen seien der Grund, hieß es. Bis Oktober 2023 soll der Produktions- und Abfüllbetrieb abgewickelt werden. Binding-Bier solle es weiterhin geben und die Radeberger-Zentrale wolle ihren Sitz in Frankfurt behalten. Manfred Köhler berichtet.

          Gedruckt und bewegt: Wie wollen wir leben und wie nicht: Sich diese Frage zu stellen und sich diese Frage stellen zu können, ist eine Verpflichtung und ein Privileg; Spaß macht es außerdem, also: Wie wollen wir leben? Und wie nicht? Dem geht die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach, in ihrer Ausgabe von Freitag. Die hat eine Besonderheit: Zu etlichen der Texte gehören visuelle Elemente, die zum Leben erwachen, wenn man mit dem Smartphone einen QR-Code scannt, den dann auf dem Bildschirm erscheinenden Anweisungen folgt und das Handy über ein Foto hält. Dann sind bewegte Bilder und animierte Grafiken zu sehen und Beiträge auch zu hören, auch in Berichten aus der Rhein-Main-Region, über die Kirche im  Wandel zum Beispiel und über die Zukunft des Waldes. Viel Spaß beim Lesen und Erleben!

          Lichtshows und Energiekrise: Viele sparen, die meisten müssen es, andere tun es freiwillig, auch Städte und Gemeinden reduzieren den Verbrauch. In öffentlichen Gebäuden wird der Winter ziemlich kühl werden und unter  dem Eindruck  drohender Energienot schalten Kommunen das Licht  an Denkmälern und öffentlichen Gebäuden ab. Was sagt dazu einer wie Helmut Bien, der Erfinder des Lichtfestivals Luminale? Matthias Trautsch hat ihn befragt. Das Interview lesen Sie in der Rhein-Main-Ausgabe der  Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Und außerdem stehen in der Endrunde des Internationalen Hochhauspreises 2022/23 fünf Gebäude auf vier Kontinenten und haben es die nominierten Frankfurter Projekte „One“ und „Senckenberg Quartier“ nicht geschafft +++ haben Pflegekräfte und andere nicht-ärztliche Mitarbeiter des Frankfurter Universitätsklinikums am Donnerstag einen zweitägigen Warnstreik begonnen +++ heißt das  Römisch-Germanische Zentralmuseum in Mainz nach 170 Jahren von  2023 an Leibniz-Zentrum für Archäologie, ein Neubau wird schon nächste Woche bezogen.

          Und ein besonderer Service ab heute: Wir sammeln bis zum 6. November alle Beiträge zum Abwahlverfahren gegen Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann auf einer Sammelseite unter www.faz.net/abwahlverfahren

          Herzliche Grüße aus der Redaktion

          Jacqueline Vogt

          Aktuelle Meldungen aus der Region lesen Sie auch im Skyline-Blick, unserem Nachrichten-Liveblog für die Rhein-Main-Region, und auf der Seite der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Tipp zum Wochenende

          Es ist eine der schönsten Terrassen Frankfurts, der Blick auf die Skyline ist großartig und nur an wenigen anderen Orten so beindruckend. Aber auch, wenn das Wetter nicht mehr so schön wie in den vergangenen Monaten sein sollte, ist das Restaurant „Occhio d’Oro“ im siebten Stock des Flemings-Hotels am Eschenheimer Turm einen Besuch wert. Denn auch vom langgezogenen Gastraum und von der Bar aus ist die Aussicht gut – und die italienische Regionalküche mit toskanisch-florentinischem Einschlag ist es auch.

          „Occhio d'Oro“, Flemings Hotel, Eschenheimer Tor 2, Frankfurt, Telefon 0 69/9 89 72 85 00, Internet www.occhio-doro.com

          Das Wetter für Freitag

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