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Heute in Rhein-Main : „Coole Arbeit, lieber Kühlschrank“

Verschiedene Haushaltsgeräte könnten demnächst nicht lieferbar sein. Bild: Picture-Alliance

Achten Sie auf ihre Küchengeräte, denn Microchips werden knapp. Am Wochenende machte eine Performance-Gruppe Frankfurt unsicher. Und außerdem kehren die Studenten an die Hochschulen zurück. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

          3 Min.

          Guten Abend,

          Marie Lisa Kehler
          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          komische Frage, aber reden Sie gelegentlich mit Ihrem Kühlschrank? Oder mit Ihrer Kaffeemaschine? So ein beherztes „Danke für treue Dienste“ kommt Ihnen nicht über die Lippen? Albern finden Sie das also? Dann klagen Sie nachher aber bitte nicht, wenn die Geräte den Geist aufgeben und Sie sich am Ende nicht doch fragen müssen, ob Sie wirklich alles versucht haben, um die Lebensdauer der Küchenhelfer zu verlängern. Und das sollten Sie wirklich tun. Denn Händler von Haushaltsgeräten warnen: Wer auf schnellen Ersatz hofft, der muss oft enttäuscht werden. Daher gilt: Jedes noch so alte, aber funktionierende Gerät sollte gerade verhätschelt werden. Denn einen neuen Herd, einen neuen Kühlschrank oder Spüler zu bestellen, ist mitunter kompliziert. Immer öfter bekommen Händler und somit auch Kunden die Folgen gestörter Lieferketten zu spüren. Schuld ist der Fortschritt. Zumindest teilweise. Denn in immer mehr Geräten sind Microchips verbaut – und die sind gerade Mangelware. Lieferzusagen werden zurückgezogen, Termine immer weiter nach hinten verschoben. Also: ruhig mal die Kaffeemaschine tätscheln, dem Wasserkocher gut zusprechen, dem Kühlschrank ein aufmunterndes „Coole Arbeit“ zurufen. Auch andere Branchen haben übrigens Probleme. Welche das sind, weiß Wirtschaftsredakteurin Petra Kirchhoff.

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