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Heute in Rhein-Main : Für Ungeimpfte wird es ungemütlich

Geimpft oder genesen: Bei einem Besuch in einem hessischen Kino gilt die 2-G-Regel. Bild: dpa

In Hessen gelten strengere Corona-Regeln. Ein Urteil des OLG Frankfurt wird Rechtsgeschichte schreiben. Frankfurt will feste Abstellplätze für E-Scooter. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

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          Guten Abend,
          das Land Hessen führt für den Einzelhandel die 2-G-Regel ein, nur noch Geimpfte und Genesene dürfen von Sonntag an Geschäfte betreten. Ausgenommen sind Lebensmittelläden und Apotheken. Das hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag mitgeteilt. Außerdem: Für Ungeimpfte gibt es in Hessen künftig Kontaktbeschränkungen. Sie dürfen sich mit maximal zwei Hausständen treffen. Das hat das Corona-Kabinett am Dienstag beschlossen. „Alle Hoffnungen, dass wir über den Berg sind, haben getrogen. Wir stehen im Gegenteil vor einer sehr, sehr ernsten Situation“, sagte Bouffier.

          Jacqueline Vogt
          Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Verringert wird zudem die maximal erlaubte Anzahl von Besuchern bei Großveranstaltungen, bei einem Fussballspiel in einem Stadion mit mehr als 3000 Plätzen zum Beispiel auf ein Viertel der Kapazität. Am Donnerstag wollen Bund und Länder auf einer Ministerpräsidentenkonferenz Entscheidungen über zusätzliche Corona-Maßnahmen fällen.

          Ein Urteil, das Rechtsgeschichte schreiben wird, hat am Dienstag das OLG Frankfurt gesprochen. Im Verfahren zum Tod eines versklavten jesidischen Mädchens hat es den Täter zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richter sprachen den Iraker Taha Al-J. am Dienstag des Völkermordes, eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit und eines Kriegsverbrechens mit Todesfolge schuldig. Zudem muss er der Mutter des Mädchens Schadenersatz in Höhe 50.000 Euro zahlen. Damit ist zum ersten Mal vor einem rechtsstaatlichen Gericht ein Vertreter der Terrororganisation stellvertretend für das erklärte Ziel des IS verurteilt werden, das Volk der Jesiden zu vernichten. Wie das Gericht begründet, über eine Tat urteilen zu können, die außerhalb Deutschlands geschehen ist und was am Tag der Urteilsverkündung sonst passierte, berichtet Matthias Trautsch.

          Ein Ärgernis, das in vielen Kommunen Politiker und Bürger beschäftigt, hat Frankfurt in Angriff genommen: Wie Köln will die Stadt am Main nicht länger hinnehmen, dass Tausende E-Scooter willkürlich im öffentlichen Raum abgestellt werden. Mobilitätsdezernent Stefan Majer (Die Grünen) hat angekündigt, dass vom 1. Quartal 2022 an damit begonnen werden soll, zunächst in der Innenstadt feste Abstellplätze für die Miet-E-Roller auszuweisen. Damit endet das bisherige Geschäftsmodell, bei dem die E-Scooter, die im Juni 2019 in deutschen Städten ohne jegliche Regelung durch den Bundesverkehrsminister zugelassen wurden, überall abgestellt oder gemietet werden können. Wie Majers Pläne genau sind, und was ein E-Scooter-Anbieter zu ihnen sagt, lesen Sie hier.

          Wie lässt sich klug Geld anlegen – in Zeiten, in denen die Zinsen niedrig sind und nun auch noch die Inflation das Ersparte bedroht? Um diese Fragen, aber auch um die Lage der deutschen und internationalen Wirtschaft allgemein geht es bei einer Veranstaltung in der Reihe „Frankfurter Allgemeine Bürgergespräch“ am Dienstag nächster Woche, die im Internet übertragen wird. Gertrud Traud, Chefvolkswirtin der Landesbank Hessen-Thüringen, und Andreas Hackethal, Professor für Finanzen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, erörtern die Themen mit Manfred Köhler, stellvertretender Ressortleiter der Rhein-Main-Redaktion. Wer zuhört, kann auch Fragen stellen, sowohl bei der Anmeldung wie auch während der Veranstaltung. Das „Bürgergespräch“ wird am 7. Dezember von 19 Uhr an im Internet übertragen; Abonnenten der F.A.Z. können sich registrieren  unter meinabo.faz.net/vorteilswelt.

          Hauptwache – Der F.A.Z. Newsletter für Rhein-Main

          Sonntags bis donnerstags um 21.00 Uhr

          ANMELDEN

          Und außerdem wird für den Frankfurter Hauptbahnhof und die S-Bahnhöfe ein Verbot des Mitführens von Waffen ausgesprochen +++ öffnet in Offenbach wieder die Übernachtungsmöglichkeit für Obdachlose in der Teestube des Diakonischen Werkes an der  Gerberstraße +++ sucht die Caritas in Wiesbaden Leute, die Kindern Wünsche erfüllen möchten, zu finden auf der Internetseite www.wiesbaden-crowd.de/wunschbaum2021.

          Einen wunschlos schönen Abend wünscht

          Jacqueline Vogt

          Das Wetter für Mittwoch

          Verkehr

          Die Bahnstraße in Frankfurt-Schwanheim wird am Mittwoch von 9 bis 15 Uhr gesperrt, aus  Sicherheitsgründen: wegen Jagdbetriebes in den Forstrevieren Schwanheim und Goldstein.  Während der Jagd kann es zu Wildwechsel über die Bahnstraße kommen. Die Buslinie 62 zwischen Schwanheim und Flughafen fährt planmäßig. Gejagt werden Wildschweine, von denen es in den genannten Revieren zu viele gibt.

          Geburtstag haben am

          Mittwoch, 1. Dezember

          Heinz Riesenhuber (CDU), ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestags (Wahlkreis Main-Taunus), langjähriger Bundesforschungsminister, Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille (86); Rolf Müller (CDU), Vorsitzender des hr-Rundfunkrats, Präsident des Landessportbunds Hessen, Frankfurt, langjähriges Mitglied des Hessischen Landtags (74); Claudia Brinkmann-Weiß, Oberlandeskirchenrätin und Dezernentin für Diakonie und Ökumene der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (64); Henning Wittmann, in Darmstadt lebender Bildhauer (60); Klaus-Peter Hunfeld, früherer Ärztlicher Direktor am Nordwestkrankenhaus, Frankfurt (55); Jan Peter Schwalm, Frankfurter Musikproduzent und Komponist (51); Timo Tschammler, ehemaliger Deutschland-Chef des Maklerunternehmens Jones Lang LaSalle, Frankfurt (45); Patrick Burghardt (CDU), Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung (41);

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