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Pläne für Großprojekt : So könnte Frankfurts neue Oper aussehen

Erste Idee:So könnte der Neubau der Frankfurter Oper an einem noch zu bestimmenden Standort aussehen. Bild: Wentz & Co.

Elf Frankfurter Bürger wollen eine Stiftung gründen, um ein neues Musiktheater zu errichten. Sogar eine Kostenschätzung gibt es. Die ersten Reaktionen auf das vertrauliche Papier sind positiv.

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          Eine Gruppe von elf Bürgern bietet der Stadt Frankfurt an, den Bau eines neuen Opernhauses durch Gründung einer Stiftung voranzutreiben. Das geht aus einem Memorandum hervor, dessen Entwurf dieser Zeitung vorliegt. In dem Schriftstück wird auf zehn Seiten ziemlich detailliert ausgeführt, wie die „Bürgerstiftung Neue Oper Frankfurt“ als Bauherr tätig werden könnte. Auch zur Finanzierung werden von den Initiatoren, zu denen einige der bekanntesten Frankfurter Persönlichkeiten zählen, Vorschläge gemacht.

          Matthias Alexander

          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Die Kosten für den Neubau werden in dem Memorandum auf 240 Millionen Euro geschätzt. Die Stiftung will davon 50 Millionen in Form von Spenden und Zustiftungen als Eigenkapital auftreiben, der Rest der Summe soll durch Fremdkapital abgedeckt werden, Zins und Tilgung sollen aus den Mietzahlungen der Städtischen Bühnen bestritten werden. Die Summe versteht sich ohne die Kosten für das Grundstück, das von der Stadt zur Verfügung gestellt werden soll. Die Finanzierung ist auf 30 Jahre angelegt, danach sollen die Darlehen getilgt sein. Die Stiftung, die als sogenannte Verbrauchsstiftung ausgelegt ist, würde dann offenbar ihre Arbeit einstellen.

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