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Entlassmanagement : „Dient dem Wohl der Patienten“

  • Aktualisiert am

Durchgehend begleitet: Das Entlassmanagement soll vor allem Lücken in der Versorgung alter Menschen schließen. Bild: dpa

Im Rheingau kooperieren das St. Josefs-Hospital und die niedergelassenen Ärzte, damit die Patienten nach der Entlassung aus der Klinik gut versorgt werden. Aber auch umgekehrt gelingt der Informationsfluss.

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          Oestrich-Winkel ⋅ Die Operation ist gut verlaufen, die Wunden verheilen, und einer zügigen Entlassung des Patienten aus der Klinik steht eigentlich nichts mehr im Wege. Was aber, wenn der Patient betagt und pflegebedürftig ist, viele unterschiedliche Medikamente benötigt und sich am besten direkt eine Rehabilitation anschließen sollte. Damit insbesondere ältere Menschen eine optimale und sichere Folgebehandlung erhalten, wurde im Rheingau-Taunus-Kreis 2019/20 das Projekt „Sektorenübergreifendes Entlassmanagement“ entwickelt. Hessens Sozialminister Kai Klose (Die Grünen) hat am Mittwoch in der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel eine positive Zwischenbilanz gezogen. „Das dient dem Wohl der Patienten“, konstatierte er. Damit ist das Projekt nicht beendet, die beteiligten Partner entwickeln nun ein ganzheitliches Überleitungsmanagement.

          „Die Kooperationspartner haben eine standardisierte bedarfsgerechte Entlass-Dokumentation mit einheitlichen Meldewegen im stationären wie ambulanten Bereich eingeführt“, skizzierte Klose das Projekt. „Die strukturierte und langfristig angelegte sektorenübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Krankenhaus und den niedergelassenen Ärzten im Sinne der Patienten ist wirklich beispielhaft.“ Die Partner sind das St. Josefs-Hospital Rheingau und etwa 80 niedergelassene Ärzte, die zum Gesundheitsnetz Rheingau gehören.

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