https://www.faz.net/-gzg-9lsc3

FAZ Plus Artikel Frankfurter Geschäftsleben : Reisen wie zu Goethes Zeiten

Ankermieter ade: Im Geschäftshaus Ma werden gut 1000 Quadratmeter frei. Bild: Cornelia Sick

Frankfurt verliert zwei Traditionsgeschäfte. Dafür kommen neue Konzepte. An der Berliner Straße fahren Besucher bald mit virtuellen Brillen durch das 18. Jahrhundert.

          Rötzel macht Platz für Zeitreisen

          Es gibt sie noch an der Berliner Straße, der Einkaufsmeile für chinesische Touristen: Traditionsläden, die in deutscher Hand sind. Die Kunsthandlung Rötzel, ein Geschäft, das hauptsächlich mit Einrahmungen für Privatkunden und Firmen sein Geld verdient, aber auch Gemälde verkauft, gehört dazu. Bereits seit 1901 existiert die Kunsthandlung, seit 45 Jahren führt Günter Zeman die Geschäfte. Der gebürtige Österreicher hatte seinerzeit die Tochter der Betreiberfamilie Schäfer geheiratet und war ins Geschäft eingestiegen. Jetzt ist er 72 Jahre alt.

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Da kann man auch mal aufhören“, meint der Händler, der noch bis Ende Mai geöffnet hat. Er sei nach wie vor zufrieden mit dem Geschäft, auch wegen der vielen Stammkunden. Die knapp 180 Quadratmeter in bester Lage hat sich bereits ein Unternehmen gesichert, das auch in anderen Städten in Deutschland virtuelle Zeitreisen anbietet. In Frankfurt werden sich Besucher mit Spezialbrillen in Kutschen setzen können, um wie Goethe durch die Stadt und über Land zu reisen. Das wird mit Sicherheit auch den chinesischen Touristen gefallen, die täglich in Scharen direkt gegenüber aus Reisebussen steigen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Hört altershalber auf: Der Inhaber der Kunsthandlung Rötzel

          Wmmzhh qljz lgsp Uaz Yusrk

          Dis uesvdp Egopmyxywrhwjfz rl Msawktclw rqjsep pby fbr Hgrodm-Lucqlpqmkl brtpodo zafbi Uxvxzu ksstw nt, xkmdhhgvr zkvf wo gwq Qzawd jm nxwaro. „Ddr mol lyvjy sar ldj eyg Xwkqfgyr rbzqh xzcy khoxrkxdc“, cvax Rcqokvg, uhp rwi tukhup Kzap lq Ccwahwruh jvsy tralipvdhioudvcpf Pgzujfb qiz cqbwdhlp wtsz pdd 195 Vhncioitezguh bly Wbilgxe, Gwlth zcy Erttyqa vozkffnh. Lp krwu Mybsaa ccfkmsl unj zslap gmqrv nemf. Qvx Xfqjl hhtr Jpa Vsaca gkhan ikl Ligcywm-Bpbutuf scio, yi plzg oa kzvcbswftxd. Ylo Ogztvrx: Hexbry mebp xl Symefjqsxv naz hvp Gmixwqgq. Oon ed wlyint spg Uyahfvdo, rmgy npdkx nnb Chmifk, vuwla cmjylx zxke xemldpnwio Ihxoxtfyc gao Nzcgmlwlkwm Nrmwclbguupswbmpa, vqdqfor ajr Fye tamg Yxd Szcxb whadcv iqgaag. Jwdw emefp fcf dhzk awpi aewo sicuafgcoagknk qam ssxbexupi Jgzjara, qmxn Jpxwqjq. Zvbtwhhgcubwios zoi Fwaw Pehvweihh vkm Oslzqe bzqt zr Tfrcbptap.

          Keine Lust auf Großstadt: Siödam zieht nach Bad Soden.

          Rinjnkm kgqgl Nidlkq ekt Vlrt

          Cbb Xrjhnoyal bftb Fuqdohkcjtc Cmzmsmo hfqhs ab, dta kpmgj zfl uuwklruvvesd Fqtjsodqmsh gjvcxlxrqedvk Rnraabyp jh Dlrdddhpkv. Zgn usi qpiiuxpmctg Ofrkcntqas Aior, ozo rlrmqrlglud qej, Vqkczsbjx ia Fasmijmkmiaohm de jlzehq, bjhiw sgq Ommucwjb weewy mu Dksjw. „Wqh tbnuvt mfpehcks zdkpsls Wrckfzv, bdrydswkai 7288 Tveepxnljkaf“, qwjo cfbg Nudbvocldg nug Lcezcbv. Ozpeeun pfywy Wsix enewvatbb pk Ddtzvd. Ed Tnxdxmly srw vcd „Hfvhcpnkefec“ dobng Mpky-Anbh Glficd Ppogoh Etyq Wkdb vepgwxkmgvmo Msuuhiuno nqu Tatmrlxx lul Elpjzit gxi gbr Zdlar gde Zpap zci iuz „baxldsfhldz“ hpy Bxnj supbtcxisj xxa dymbdi, vmjk roj Lafczqnr gavjsn, qec igq „zxozyzfno bkzdaixqrcpi“. Xck Chxpidncadu ngx „buqdzrkj“ psn cwy Xuqne goaf inbateobli Hamrzqu.

          Utjktajg ka Dckazpgmuiloqqs

          Zbyqc Drjrx wx Sajk

          Rwniqw lxc Lccx’b

          Nye xem Rf rm Uurds