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Frankfurts neuer Stadtteil : „Keine andere Fläche ist so gut zu erschließen“

Diesseits und jenseits der A5: Der neue Stadtteil soll an der Grenze zu Steinbach, Eschborn und Oberursel entstehen. Bild: Karl Richter Frankfurt

Der Stadtplaner Uli Hellweg leitet den Beirat, der die Stadt bei der Entwicklung der geplanten Frankfurter „Josefstadt“ berät. Den Verdacht von Gefälligkeitsgutachten weist er zurück.

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          Im Nordwesten Frankfurts soll ein neuer Stadtteil mit 8000 bis 12.000 Wohnungen entstehen. Eignet sich das Gebiet für eine solche Bebauung?

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Am Stadtrand zu bauen ist heutzutage nirgendwo einfach. Es gibt überall Restriktionen. Aber man kann diese Probleme lösen.

          An dieser Stelle ballen sich gleich mehrere große Hindernisse: Mit der A5 verläuft eine der am meisten befahrenen Autobahnen des Landes quer durch das Gebiet, es gibt auch mehrere Starkstromleitungen. Die kann man doch nicht einfach verlegen.

          Die Autobahn nicht, aber man kann damit umgehen. An vielen Stellen in der Republik gibt es ähnliche Projekte, wo Autobahnen teilweise gedeckelt werden, um Siedlungsflächen zu gewinnen. Es ist richtig, dass die Städte und erst recht die Metropolräume auf ihren inneren Flächen wachsen. Denn auf dem Land ist der Flächenverbrauch um ein Vielfaches größer.

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