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Hospitalisierungsinzidenz : Ein neuer Corona-Richtwert sinkt – Klinikbetten füllen sich aber

Sicherheitstrakt: Ärztin auf eine Corona-Intensivstation am Frankfurter Uniklinikum Bild: Frank Röth

Fortan weist das Land Hessen einen neuen Richtwert für die Corona-Politik aus. Die Hospitalisierungsinzidenz löst die Inzidenz ab. Beide Werte liegen tiefer als zuletzt. Doch es gibt mehr Covid-Kranke.

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          Von diesem Freitag an müssen sich die Menschen in Hessen an neue Richwerte für die Corona-Politik des Landes gewöhnen. Bisher galt die Inzidenz als Kennziffer, das sind die binnen Wochenfrist verzeichneten positiven PCR-Tests unter 100.000 Einwohnern. Nun wird sie aber von der sogenannten Hospitalisierungsinzidenz und der Belegung der Intensivbetten abgelöst. Zudem geht in die Betrachtung ein, wie viele Patienten in Klinikbetten insgesamt liegen, wie viele Menschen gegen Covid-19 geimpft sind und wie hoch die Inzidenz ist. Aus dem Corona-Bulletin des Landes für Freitag geht hervor: Die Hospitalisierungsinzidenz liegt wie die Inzidenz tiefer als zuvor. Allerdings weist die Kurve der mit Corona-Kranken belegten Normal- und Intensivbetten klar nach oben.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt, wie viele Personen je 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus landesweit neu aufgenommen wurden“, erläutert das Sozialministerium. Der Wert bezieht sich mithin nicht auf die Gesamtzahl der Corona-Kranken in Krankenhäusern in Hessen.

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