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Umstrittenes Vorhaben : Neuer Anlauf für Windkraft auf der Hohen Wurzel

  • -Aktualisiert am

Dort rotiert noch nichts: Blick auf den Taunus und den Fernmeldeturm Hohe Wurzel Bild: dpa

Hohe Wurzel, die nächste: Geht es nach dem Willen der Mehrheit im Rathaus, dann soll die hessische Landeshauptstadt Windräder bauen – in Zusammenarbeit mit ihren Nachbarn.

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          Die Wiesbadener Kooperation von SPD, Grünen, Linken und Volt unternimmt einen neuen Anlauf, um Windräder zur Stromerzeugung für die Landeshauptstadt errichten zu können. Während der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses beschlossen die Vertreter der Kooperation, dass der Magistrat prüfen soll, ob der geplante und umstrittene Windpark auf der Hohen Wurzel im Falle einer Genehmigung noch wirtschaftlich betrieben werden könne und ob es Möglichkeiten gebe, in Zusammenarbeit mit anderen Kommunen Windräder in Wiesbadens Nachbarschaft zu errichten. Als Beispiel nennen die Kooperationsfraktionen eine Fläche nordöstlich der Platte, und auf Nachfrage sagte Konstanze Küpper (Die Grünen) am Mittwoch, dass auch westlich des Stadtteils Frauenstein eine Vorrangfläche für Windkraft existiere.

          Bei der Fläche nordöstlich der Platte handelt es sich laut Küpper um ein Gebiet, das auf der Gemarkung der Taunusgemeinde Niedernhausen liegt, das Areal westlich von Frauenstein sei im Rheingau angesiedelt. „Die Zusammenarbeit mit den Wiesbadener Nachbargemeinden ist energiepolitisch sinnvoll“, sagte die Stadtverordnete und Ausschussvorsitzender Ronny Maritzen ergänzte: „Wir brauchen mehr Windkraft.“ Ein Grund, warum bei der Windkraft Wiesbadens Nachbarn von großer Bedeutung sind, ist laut Küpper, dass es in der Stadt keine weiteren Vorrangflächen für Windräder gibt.

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