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Neues Konzept für alte Mühle : Klangmassage im früheren Gastraum

Geheimnisvoll: Die Kirchenruine Landstein ist bisher kaum erforscht. Bild: Michael Kretzer

Die Landsteiner Mühle hat einen Käufer gefunden. Statt Kochtöpfen werden dort künftig Klangschalen angeschlagen. Um die Kirchenruine kümmert sich mittlerweile der Naturpark Taunus.

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          Knapp zwei Jahre nachdem das Restaurant Landsteiner Mühle in der Nähe von Altweilnau im Weiltal geschlossen hat, sollen es sich dort von Februar an Gäste wieder gutgehen lassen. Bis März 2017 spielte der Gaumen für das körperliche Wohlbefinden die entscheidende Rolle. Künftig kommt die Entspannung von außen, denn die alte Mühle wird zu einem Seminarzentrum für Klangschalenmassage des Peter-Hess-Instituts. Dazu haben Nicole und Matthias Herkert das Anwesen vorige Woche von der Familie Stöckl gekauft. „Wir sind schon dabei zu renovieren“, sagt Herkert. „Mitte Februar sollen die ersten Seminare im Taunus abgehalten werden.“

          Bernhard Biener

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Hochtaunuskreis.

          Den Herkerts, die im nahen Schmittener Ortsteil Dorfweil wohnen, ist die Landsteiner Mühle gut bekannt. In vierter Generation betreibt der 52 Jahre alte Matthias Herkert zwei Feinkost- und Catering-Geschäfte in Frankfurt. Deshalb könnte er sich vorstellen, das frühere Restaurant auch für gastronomische Veranstaltungen wie Kochkurse oder Gänseessen zu nutzen. „Die Küche ist intakt, und wir kochen ständig mit unserem Personal außer Haus.“ Vielleicht werde man auch im Sommer zu bestimmten Gelegenheiten für ein breites Publikum öffnen. „Aber ein klassisches Restaurant wird es nicht mehr.“ Die regelmäßige Auslastung soll vom Seminargeschäft kommen.

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