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Kellerei der Staatsweingüter : Neue Hoffnung für Schandfleck in Eltville

Nur noch eine Hülle: Außenansicht der alten Kellerei der Staatsweingüter in Eltville Bild: Marcus Kaufhold

Der frühere Sitz der Hessischen Staatsweingüter in Eltville ist seit Jahren eine Ruine. Doch es gibt einen neuen und ambitionierten Eigentümer.

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          Es ist ein Schandfleck an der stark befahrenen Einfallsroute von Eltville: Die Brandruine der ehemaligen Kellerei der Staatsweingüter an der Schwalbacher Straße gammelt seit Jahren vor sich hin. Regen und Schnee dringen ungehindert in die von Architekt Heinrich Bott entworfene und in den Jahren 1910 und 1911 errichtete „Königliche Domänenkellerei“. Auch die Nebengebäude gammeln vor sich hin. Ein Trauerspiel, zumal äußerlich nicht erkennbar ist, dass das in Teilen denkmalgeschützte Ensemble schon seit dem Frühjahr 2021 einen neuen Eigentümer mit großen Plänen hat.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Die Mainterra Immobilien GmbH, ein vor gut 20 Jahren gegründeter Frankfurter Projektentwickler mit Schwerpunkt auf der Metropolregion Rhein-Main, hat das gesamte, 15.400 Quadratmeter große Areal zwischen Schwalbacher Straße und Waldstraße erworben. Geschäftsführer Jan Görtz wurde durch einen Makler auf die Verkaufsofferte aufmerksam und griff zu, zumal die Mainterra ohnehin gerade ein Wohnbauprojekt am alten Eltviller Güterbahnhof vorbeireitet. Der aus dem Irak stammende und in Dubai lebende Investor Dana Hussein Qadir hatte im vergangenen Jahr die Lust an dem schwierigen Objekt offenbar endgültig verloren.

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