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Hackerangriff : Tausende Gießener Studenten und Beschäftigte müssen Passwörter abholen – persönlich

  • Aktualisiert am

Vom Internet abgeschnitten: Die Universität Gießen ist mutmaßlich Opfer eines Hackerangriffs geworden. Bild: Rainer Wohlfahrt

Noch immer ist die Seite der Universität Gießen wegen eines Hackerangriffs offline. Nun sollen die E-Mailkonten neue Passwörter erhalten und Tausende Menschen müssen dafür Schlange stehen.

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          Nach dem mutmaßlichen Hackerangriff auf die Uni Gießen müssen sich Tausende Studenten und Beschäftigte neue E-Mail-Passwörter abholen – persönlich. Bis Ende der Woche sind dafür Termine vorgesehen, an denen aus Sicherheitsgründen auch die Personalausweise vorgelegt werden müssen, wie die mittelhessische Hochschule mitteilte.

          Es geht demnach um 38.000 E-Mail-Konten. Medienberichten zufolge bildeten sich lange Schlangen vor den Ausgabestellen. Trotz Wartezeiten funktioniere die Ausgabe, sagte eine Uni-Sprecherin am Dienstag. Die Mitarbeiter und Studenten berichteten demnach von einer Wartedauer von wenigen bis zu 45 Minuten.

          Seit mehr als einer Woche ist die Uni Gießen offline. Die Hochschule hatte nach dem möglichen Hackerangriff aus Sicherheitsgründen alle Server heruntergefahren. Die Uni geht davon aus, dass sie es mit einer bislang unbekannten und komplexen Variante einer Schadsoftware zu tun hat. Neben der Passwort-Aktion läuft eine weitere Aktion, bei der die Computer der Beschäftigten auf Viren geprüft werden.

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