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Neue Gasfördertechnik : Fracking für Nordhessen vom Tisch

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Fracking verboten: In Nordhessen, hier der Kellerwald mit dem Edersee, wird es die umstrittene Gasfördertechnik auf absehbare Zeit nicht geben Bild: dpa

Fracking wird es in Nordhessen auf absehbare Zeit nicht geben. Das Land hat einen Antrag einer kanadischen Firma abgelehnt, in Nordhessen nach Gas in tiefen Gesteinsschichten suchen zu dürfen.

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          Die umstrittene Gasfördertechnik Fracking wird in Nordhessen auf absehbare Zeit nicht zum Einsatz kommen. Nach Angaben von Hessens Umwelt- und Energieministerin Lucia Puttrich (CDU) hat das zuständige Regierungspräsidium Darmstadt der kanadischen Erdgasfirma BNK keine Erlaubnis für das Aufspüren von Erdgas aus tiefen Bodenschichten erteilt.

          Die Firma könne nun innerhalb von vier Wochen gegen die Entscheidung klagen, teilte das Umweltministerium in Wiesbaden mit. Dies habe Puttrich dem Umweltausschuss des Landtags berichtet. Grundlage für die Ablehnung seien zwei Gutachten. Demnach sei Fracking in Nordhessen „weder wirtschaftlich noch umweltverträglich darstellbar“.

          Erst am Dienstag hatten CDU und CSU auf Bundesebene einen Gesetzentwurf zu der Fördertechnik gestoppt, den die schwarz-gelbe Koalition eigentlich noch vor der Wahl auf den Weg bringen wollte.

          Beim Fracking werden zum Aufsprengen neben Wasser und Sand auch Chemikalien in das Gestein gepumpt. Weil die Technik und ihre möglichen Umweltrisiken noch nicht allzu gut erforscht sind, ist ihr Einsatz umstritten. Die Ergebnisse der Gutachten im Auftrag des Ministeriums sind bereits seit einigen Wochen bekannt.

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