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Neues Quartier neben der Messe : Ist das Europaviertel noch zu retten?

Großbaustelle: Vor der Emser Brücke ist die Europa-Allee für den Bau der U-Bahn aufgerissen. Hinter der Bahn- und Autobahnbrücke entstehen rechts neue Bürogebäude. Bild: Ly, Martin

Das Neubaugebiet neben der Frankfurter Messe hat den Ruf einer städtebaulich misslungenen Schlafstadt. Neue Arbeitsplätze sollen das ändern, aber der Erfolg ist ungewiss.

          Beim Frankfurter Europaviertel ist es wie bei einem misslungenen Film. Es bekommt fast nur schlechte Kritiken. Die überdimensionierte Europa-Allee, die das Neubaugebiet von Osten nach Westen durchquert, heißt im Volksmund „Stalin-Boulevard“, die Häuser an ihren Seiten wirken steril und uniform. Eine soziale Durchmischung von Besser- und Geringverdienern ist kaum vorhanden, die Wohnungspreise im Europaviertel sind überdurchschnittlich hoch. Viele Bewohner klagen über zu wenige Cafés und Geschäfte, einige kommen nur zum Schlafen hierher.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nun werden im „Boulevard Mitte“ genannten Kern des Viertels zwischen Emser Brücke und dem zentralen Park namens Europagarten vier Gebäude errichtet, die zumindest die Nutzungsmischung verbessern sollen. In mehreren Bürohäusern entstehen entlang des Messegeländes Hunderte Arbeitsplätze, auch diese Zeitung wird dorthin ziehen. Die Meinungen, ob dadurch eine Schlafstadt stärker belebt und die Atmosphäre im Viertel deutlich verbessert werden kann, gehen weit auseinander. Der Schlüssel liegt in der Nutzung der Erdgeschosse.

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