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Immobilien in Hessen : Ein Einfamilienhaus für 130.000 Euro

  • -Aktualisiert am

Eine von unzähligen: Suchanzeige für eine bezahlbare Wohnung an einem Schwarzen Brett in der Frankfurter Goethe-Universität. Die Wohnungsnot in der Rhein-Main-Region droht zum gesellschaftlichen Sprengstoff zu werden. Bild: dpa

Auf dem Immobilienmarkt geht die Schere zwischen Nord und Süd immer weiter auf. Häuser in Frankfurt sind im Schnitt mehr als sechs Mal teurer als in Osthessen.

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          Seit einem Jahrzehnt kennt die Entwicklung der Immobilienpreise in allen Regionen Hessens nur noch eine Richtung: aufwärts. In den größeren Städten und im Rhein-Main-Gebiet geht es steil nach oben, in ländlichen Regionen weniger dramatisch. Und weil die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen nicht zuletzt dank der Niedrigzinsen das Angebot übersteigt, wird sich an dieser Tendenz in absehbarer Zeit auch nichts ändern.

          Ralf Euler

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Ein Blick auf die absoluten Kaufpreise lässt allerdings ein deutliches Nord-Süd-Gefälle auf dem Immobilienmarkt erkennen; mit steigender Tendenz. Im vergangenen Jahr mussten Käufer vor allem in Südhessen mehr Geld für die eigenen vier Wände ausgeben als in den Jahren zuvor. Das geht aus einer in diesen Tagen veröffentlichten Trendmeldung der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen in Wiesbaden (ZGGH) hervor. Die Nachfrage übersteige wegen der niedrigen Zinsen nach wie vor das Angebot an Wohnungen und Häusern.

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