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Nach Wiesbaden-Wahl : CDU will Unterschiede zu SPD verdeutlichen

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Welche Signale sind nach der Wiesbaden-Wahl aus der Hessen-CDU zu vernehmen. Landtags-Fraktionschef Wagner will sich stärker gegenüber der SPD abgrenzen Bild: dapd

Nach der überraschenden Niederlage ihres Kandidaten bei der Oberbürgermeister-Wahl in Wiesbaden will die Hessen-CDU sich mehr auf ihre Stammwähler besinnen. Und dafür die Unterschiede zur SPD sichtbarer machen.

          Nach dem Verlust des OB-Postens in Wiesbaden will die hessische CDU im Landtagswahlkampf stärker die Unterschiede zur SPD deutlich machen. „Wir müssen wieder themenbezogener auftreten“, forderte CDU-Fraktionschef Christean Wagner im Landtag in Wiesbaden. Nur damit könnten die Stammwähler der Union verstärkt angesprochen werden.

          Trotz mehrerer schwerer Niederlagen in Großstädten wie Frankfurt/Main oder Stuttgart im vergangenen Jahr sieht Wagner bei der Union kein spezifisches Großstadtproblem. Die Partei habe auch in ihren ländlichen Hochburgen jüngst schwere Verluste erlitten, sagte der CDU-Politiker, der bundesweit Wortführer des konservativen „Berliner Kreises“ innerhalb der Union ist.

          Die von der Hessen-CDU strikt abgelehnte steuerliche Gleichstellung der Homo-Ehe hat nach Wagners Einschätzung bei der OB-Wahl in Wiesbaden keine Rolle gespielt. Der sich offen zu seiner Homosexualität bekennende SPD-Kandidat Sven Gerich hatte am Sonntag bei der Stichwahl sensationell gegen den CDU-Amtsinhaber Helmut Müller gewonnen.

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