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Nach Waffenfund im Taunus : Festgenommener Soldat unter Terrorverdacht

  • Aktualisiert am

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge soll der festgenommene Soldat über längere Zeit illegal Waffen und Munition gehortet und sich rechtsextrem geäußert haben. (Symbolbild) Bild: dpa

Der am Wochenende von Spezialkräften festgenommene Soldat wird verdächtigt, einen Terroranschlag geplant zu haben. Die Ermittlungen führt deshalb nun die Staatsanwaltschaft Frankfurt.

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          Im Fall des Bundeswehrsoldaten aus Glahütten, der am Wochenende von Spezialkräften festgenommen worden war, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag die Ermittlungen übernommen. Mittlerweile wird der Mann verdächtigt, einen Terroranschlag geplant zu haben. Eine Sprecherin der Behörde bestätigte auf Nachfrage, dass bei dem Einundzwanzigjährigen ein Schriftstück gefunden wurde, aus dem sich der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ergebe. Laut einem Bericht des Hessischen Rundfunks trug das betreffende Schriftstück den Titel „Wie man die Macht in Deutschland übernehmen könnte“.

          Die Ermittlungen hatte zuvor die Staatsanwaltschaft Hanau geführt, Frankfurt ist aber in Hessen für Terror-Verfahren zuständig. Laut der Sprecherin ist der Vorgang am Dienstag in Frankfurt eingegangen, der Verdacht werde nun geprüft.

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