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Lebensgefahr nach Sturm : Forstbesitzer warnen vor Waldspaziergängen

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Ein vom Sturm abgeknickter Baum blockiert eine Straße am Feldberg im Taunus. Bild: dpa

In den nächsten Tagen können Waldbesuche lebensgefährlich sein. Waldbesitzer warnen vor unvermittelt umstürzenden Bäumen und herunterfallenden Ästen.

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          Die Waldbesitzer in Hessen haben davor gewarnt, in den nächsten Tagen den Wald zu betreten. Das könne jetzt, nach dem Durchzug von Orkantief „Sabine“, lebensgefährlich sein, teilte der hessische Waldbesitzerverband am Montag in Friedrichsdorf mit. Man müsse nun schauen, welche Schäden der Sturm angerichtet habe.

          „Viele Wege sind durch umgestürzte Bäume unpassierbar. Die Bäume liegen kreuz und quer übereinander und stehen unter Spannung“, hieß es. „Vom Sturm angeschobene, aber stehen gebliebene Bäume können jederzeit ohne Vorwarnung umstürzen.“

          Neue Sorgen für Waldbesitzer

          Der Verband verschob unterdessen eine für Dienstag geplante Pressekonferenz — bei der es ausgerechnet um den Zustand des durch Hitze, Borkenkäfer und vergangene Stürme gebeutelten Waldes und die Folgen für die Forstwirtschaft gehen sollte. Welche Schäden durch „Sabine“ hinzugekommen sind, sei noch nicht abzuschätzen, sagte Verbandsgeschäftsführer Christian Raupach. „Wir hoffen, dass wir mit einem blauen Auge davonkommen.“ Der Verband vertritt private und kommunale Waldbesitzer in Hessen.

          Richtig schlimm wäre es demnach für den Wald, wenn massenweise Bäume umgestürzt wären. Dann hätte der Borkenkäfer besonders leichtes Spiel, was katastrophal für den vorgeschädigten Wald wäre, so Raupach.

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