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Nach Neuwahl des Vorstandes : Frankfurter Renn-Klub will Koexistenz mit DFB

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Galoppieren und dribbeln: Nach Wunsch des Frankfurter Rennklubs soll neben dem DFB-Leistungszentrum auch noch Platz für eine Rennbahn bleiben. Bild: dpa

Der Frankfurter Renn-Klub will sich „nicht einfach verdrängen lassen.“ Der neugewählte Vorstand möchte die Galopprennbahn erhalten, indem das Gelände mit dem DFB gemeinsam genutzt wird.

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          Der Frankfurter Renn-Klub hat einen neuen Vorstand gewählt. Dieser strebe eine Einigung mit der Stadt Frankfurt und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) über eine gemeinsame Nutzung des Galopp-Rennbahn-Geländes an, teilte der Verein am Samstag mit. „Ausgemachtes Ziel des neuen Vorstandes ist es, gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main und dem DFB in loyalem Einvernehmen den Erhalt der Galopprennbahn durch Koexistenz zu sichern“, hieß es.

          In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitagabend hatte der Renn-Klub einstimmig den neuen Vorstand gewählt, dessen neuer Präsident Manfred Louven, Geschäftsführer eines Dressurstalls, ist. Manfred Hellwig wurde damit abgewählt. Der Ex-Präsident ist weiterhin Geschäftsführer der Hippodrom GmbH, die den Grund für die Rennbahn pachtet. Das Unternehmen war in den verganenen Monaten im Streit mit der Stadt über vermeintliche Mietschulden der Galopper. Hellwig war am Freitag nicht anwesend.

          Im April waren Pläne des DFB bekannt geworden, ein zentrales Leistungszentrum bauen zu wollen; die Stadt Frankfurt hatte das Gelände der derzeitigen Pferderennbahn im Stadtteil Niederrad dafür angeboten. Dadurch drohte eine Schließung des Frankfurter Turfs - der letzten Galopprennbahn in Hessen. Der Vorstand des Renn-Klubs strebe jetzt Termine mit der Stadt und dem DFB an, sagte die neue Vize-Präsidentin Christiane Weil-Daßbach. „Wir wollen neue Gespräche wecken und zeigen, dass wir uns nicht einfach verdrängen lassen.“

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