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Islamistische Gesinnung : Bewährungsstrafe für IS-Werber

  • Aktualisiert am

Werbung für Terrororganisation IS: Ein Mann wurde dafür nun zu einer Bewährungsstrafe verurteilt (Symbolbild). Bild: dpa

Über Facebook hat ein Mann für die Terrororganisation „Islamischer Staat“ geworben. Nun fiel das Urteil vor dem Oberlandesgericht Frankfurt.

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          Wegen verbotenen Werbens für eine Terrororganisation sowie der Billigung von Straftaten ist ein 38 Jahre alter Mann vom Oberlandesgericht Frankfurt zu eineinhalb Jahren Bewährungsstrafe verurteilt worden.

          Der Mann habe in zwei Facebook-Posts die Einwohner der syrischen Stadt Idleb zum bewaffneten Kampf für die Terrororganisation „Islamischer Staat“ aufgerufen und damit „beharrlich seine islamistische Gesinnung gezeigt“, hieß es am Freitag in der Urteilsbegründung des Staatsschutzsenates.

          Freigesprochen wurde er dagegen vom Vorwurf, im Internet Anleitungen zum Bau von Schalldämpfern und der Herstellung von Explosionsstoffen verschickt zu haben. Er habe diese Taten in der Türkei begangen, wo es keine entsprechenden Strafvorschriften gebe, sagte Vorsitzender Richter Thomas Sagebiel. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte zwei Jahre und vier Monate Haft beantragt, die Verteidigung neun Monate zur Bewährung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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