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Frankfurt : Nach blutiger Rocker-Fehde: Schütze noch gesucht

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Die Gewalt eskalierte: Der Schießerei zwischen Hells Angels soll eine Schlägerei vorausgegangen sein. Bild: dpa

Anfang Mai wurden am Friedrich-Stoltze-Platz in Frankfurt zwei Männer durch Schüsse schwer verletzt. Anlass war ein Streit unter Rockern. Der Schütze ist immer noch flüchtig.

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          Rund zweieinhalb Monate nach den Schüssen auf Mitglieder der Rockergruppe Hells Angels in der Frankfurter Innenstadt ist einer der Verdächtigen noch immer auf freiem Fuß. Der 35 Jahre alte Mann wird weiterhin mit Haftbefehl gesucht, wie Ermittler berichten. Der andere Beschuldigte war rund eine Woche nach den Schüssen vom Himmelfahrtstag auf dem belebten Platz in Rumänien gefasst und ausgeliefert worden. Der 55 Jahre alte Mann sitzt in Untersuchungshaft und wird des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung beschuldigt.

          Hells-Angels-Boss die Nase gebrochen

          Die beiden Männer sollen am Vatertag auf dem Friedrich-Stoltze-Platz auf Insassen eines Geländewagens geschossen haben, während zahlreiche Menschen bei schönem Wetter in den Cafés saßen. Ein 41 Jahre alter Mann wurde in dem Auto lebensgefährlich verletzt, ein 20 Jahre alter Mann schwer.

          Bei der Schießerei soll es um einen Streit zwischen Frankfurter Hells Angels und einem rausgeworfenen früheren Mitglied gegangen sein. Dieser soll Ermittlern zufolge einige Tage zuvor bei einem Streit in einem Luxushotel um Machtansprüche einem langjährigen Boss der Hells Angels die Nase gebrochen haben.

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