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Nach Astra nun Ebbelwei : „Impfstöffche“ gegen Corona

  • Aktualisiert am

Bild: Maximilian von Lachner

Es ist eine wissenschaftliche Sensation: Apfelwein wird zur Hoffnung in der Pandemie. Frankfurt hat den Export aus den Keltereien stoppen lassen, die Apfelwein-Wirtschaften werden zu Impfzentren.

          2 Min.

          Forschern ist es am 1. April gelungen, in einem Frankfurter Labor aus Apfelwein ein Corona-Vakzin zu entwickeln, das als „Impfstöffche“ in die Massenproduktion gehen soll. Wie Wissenschaftler der Frankfurter Goethe-Universität herausgefunden haben, kann schon der Genuss von herkömmlichem Apfelwein einer schweren Erkrankung mit Covid 19 vorbeugen. Die Wirksamkeit des Getränks liege bei 97 Prozent. Laut einer im Fachblatt „Science“ veröffentlichten Studie entfaltet die besondere Kombination von Vitaminen und Mineralstoffen im Ebbelwei eine immunisierende Wirkung.

          Wer sich das hochkonzentrierte „Impfstöffche“ nicht spritzen lassen will, kann Apfelwein auch als Schluckimpfung, durch Gurgeln oder als wohltuenden Badezusatz anwenden. Die stärkste immunisierende Wirkung hat purer Apfelwein, Forscher empfehlen mindestens ein Geripptes am Tag. Sauergespritzter entwickelt seine heilsame Wirkung erst nach zwei Minuten im Mund. Süßgespritzter ist am wenigsten wirksam. Hier empfehlen Forscher und Ärzte, ein halbstündiges Bad in der Flüssigkeit zu nehmen, die allerdings – mit Limonade gestreckt – bei echten Frankfurtern eher unbeliebt ist. Der Vorteil dieser Variante: Die äußere Anwendung eignet sich auch für Kinder und Schwangere. Gravierende Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Das Forscher-Team warnt aber vor Kopfschmerzen, vor allem, wenn das süßgespritzte Badewasser auch oral aufgenommen wird.

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