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Nach Absage in Neu-Isenburg : Petry bleibt wohl Hessens Kommunalwahl fern

  • Aktualisiert am

AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry Bild: dpa

Erst stellte die Stadt Neu-Isenburg „überzogene Auflagen“, dann suchte die AfD nach einem neuen Lokal, doch der Wirt wurde bedroht. Nun plant die AfD zur hessischen Kommunalwahl vorerst keinen Termin mit Frauke Petry.

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          Nach der Absage des Auftritts in Neu-Isenburg plant die Alternative für Deutschland zur Kommunalwahl in Hessen zunächst keine weiteren Termine mit Bundeschefin Frauke Petry. Die vom Magistrat der Stadt Neu-Isenburg verlangten Auflagen für die Veranstaltung mit Petry seien absolut überzogen gewesen, kritisierte der Sprecher des Landesverbands, Peter Münch, am Dienstag. So seien von der AfD neben einer hohen Bürgschaft auch Absperrungsmaßnahmen vor der Halle verlangt worden. Dies sei aber eindeutig Sache der Polizei.

          Petry sollte am Dienstagabend in Neu-Isenburg in der Hugenottenhalle auch zu kommunalpolitischen Themen sprechen. Wegen der Auflagen des Magistrats verlegte die AfD die Veranstaltung in ein Ersatzlokal. Die Partei sagte diese jedoch mit der Begründung ab, der Wirt sei massiv bedroht worden und habe um eine Auflösung des Vertrags gebeten.

          Vor der Kommunalwahl am 6. März planen die Rechtspopulisten jetzt noch eine große Veranstaltung in Wiesbaden am 24. Februar mit AfD-Bundesvorstandsmitglied Armin-Paul Hampel. Die ebenfalls dem Bundesvorstand angehörende Alice Weidel werde nach Bad Homburg kommen, sagte Münch. Die Veranstaltung dort sei auch in einer städtischen Einrichtung geplant.

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