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Mann mit 19 Stichen getötet : Mutmaßlicher Messerstecher soll in die Psychiatrie

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Ein Asylbewerber aus Syrien soll einen Zimmergenossen erstochen haben (Symbolbild). Bild: dpa

Mit 19 Messerstichen soll ein syrischer Asylbewerber einen Zimmergenossen getötet haben. Nun wurde der mutmaßliche Täter zunächst in eine Psychiatrie überstellt.

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          Nach einer tödlichen Messerattacke gegen seinen Zimmergenossen in einer Asylbewerberunterkunft soll ein 27 Jahre alter Mann dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht werden. Die Staatsanwaltschaft stellte zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Frankfurt einen entsprechenden Antrag. Die Tat hatte sich Anfang dieses Jahres in der Küche der Einrichtung in Hattersheim im Main-Taunus-Kreis ereignet.

          Nachdem der beschuldigte Syrer mit einem 39 Jahre alten Afghanen in Streit geraten war, versetzte er ihm insgesamt 19 Messerstiche, von denen drei in der Herzgegend landeten und tödliche Folgen hatten. Die Polizei nahm den Mann kurze Zeit später in einem Gebüsch außerhalb der Unterkunft fest. Das Messer hatte er noch in der Hand. Juristisch wertet die Staatsanwaltschaft die Tat als Totschlag.

          Nachdem er bereits in seinen ersten Vernehmungen wirre Äußerungen gemacht hatte, wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus überstellt. Vor Gericht sagte er, der Afghane habe ihn an einen Onkel erinnert, der ihn vor längerer Zeit einmal schlecht behandelt habe. Seine Mutter sei vom israelischen Geheimdienst Mossad „verhext“ worden und trachte ihm nach dem Leben.

          Der Prozess soll bereits am morgigen Mittwoch abgeschlossen werden. Ein psychiatrischer Sachverständiger wird der Schwurgerichtskammer zuvor seine Expertise vorlegen.

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