https://www.faz.net/-gzg-9j8hh

Mitglied einer Terrormiliz : Prozess gegen mutmaßlichen IS-Kämpfer eröffnet

  • Aktualisiert am

Ein Mann aus Kassel steht wegen mutmaßlicher IS-Mitgliedschaft vor Gericht. Bild: dpa

Ein Mann aus Kassel soll für den Islamischen Staat am syrischen Bürgerkrieg beteiligt gewesen sein. Nun wird dem mutmaßlichen Anhänger der Terrormiliz der Prozess gemacht.

          Weil er sich kurzzeitig als IS-Sympathisant am syrischen Bürgerkrieg beteiligt haben soll, muss sich seit Dienstag ein 32 Jahre alter Mann aus Kassel vor dem Oberlandesgericht Frankfurt zu verantworten. Die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft legt Walid D. zur Last, im November 2013 mit dem Bus von Kassel über Serbien und Bulgarien an die türkisch-syrische Grenze gereist zu sein.

          Von dort aus soll er sich für etwa vier Wochen nach Syrien begeben haben und als IS-Mitglied registriert worden sein. Zum Prozessauftakt bestätigte der Angeklagte seinen mehrwöchigen Syrien-Aufenthalt.

          Er habe sich allerdings nur in einem Gebäude aufgehalten und habe kurzfristig wieder die Heimreise antreten müssen, nachdem sein Vater gestorben sei.

          Weitere Themen

          Darum kümmert sich ein Ortsvorsteher

          Umstrittene Wahl in Hessen : Darum kümmert sich ein Ortsvorsteher

          In den Kommunen gibt es Ehrenamtliche, die Bindeglied zwischen Bürger und Rathaus sein sollen. Die Arbeit dieser Ortsvorsteher schafft es selten ins Rampenlicht, was eine umstrittene Wahl im Wetteraukreis geändert hat. Doch wer sind diese Personen vor Ort?

          Topmeldungen

          Länger leben : Kerle, macht’s wie die Frauen

          Von der Gleichstellung der Geschlechter profitieren auch Männer – sie sind gesünder und leben länger. Die regionalen Unterschiede, die in einer Studie sichtbar werden, überraschen.
          Viele Fragen an den Präsidenten in der Whistleblower-Affäre: Donald Trump beantwortet Reporterfragen vor dem Weißen Haus.

          Telefonat mit Selenskyj : Trumps Erpressung

          Für Donald Trump ist das Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten nicht verwerflich. Er sieht nichts Schlimmes darin, seine Macht zu nutzen, um politischen Konkurrenten wie Joe Biden zu schaden. Dabei beginnt der Skandal schon an anderer Stelle.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.