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Mühlheim : Treffen von rund 800 Hells-Angels-Rockern

  • Aktualisiert am

Verboten: In Hessen dürfen der geflügelte Totenkopf und der rot-weiße Schriftzug der Gruppierung seit Oktober nicht mehr öffentlich gezeigt werden. Bild: dpa

Zahlreiche hochrangige Rocker aus dem In- und Ausland kamen in das beschauliche Mülheim. Unter massiver Polizeikontrolle feierten sie dort in der Willy-Brandt-Halle.

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          Unter massiver Beobachtung der Polizei haben sich am Samstag im Rhein-Main-Gebiet rund 800 Hells-Angels-Rocker getroffen. Die Feier in der Willy-Brandt-Halle Mühlheim im Kreis Offenbach sei ruhig und ohne Zwischenfälle verlaufen, berichtete das hessische Landeskriminalamt am Sonntag in Wiesbaden.

          Jeder, der zu der Veranstaltung in die Halle wollte, sei kontrolliert worden, sagte LKA-Sprecher Udo Bühler. Offenbar hätten die vorherigen Absprachen mit dem Veranstalter gewirkt. So seien weder Waffen gefunden worden, noch hätten die Rocker die verbotenen Embleme ihrer Organisation in der Öffentlichkeit gezeigt. Zur Hauptanreisezeit hätten es an stark gesicherten Kontrollstellen längere Rückstaus gegeben, durch die auch Unbeteiligte behindert wurden.

          15. Jahrestag gefeiert

          In Hessen dürfen der geflügelte Totenkopf und der rot-weiße Schriftzug der Gruppierung seit Oktober nicht mehr öffentlich gezeigt werden. In der für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Halle sollen Teilnehmer dann aber wieder ihre Kutten getragen haben. Die Teilnehmer waren meist in Autos und Bussen angereist, vor der Halle parkten nur zwei Motorräder.

          Anlass des Treffens, an dem laut Polizei zahlreiche hochrangige Rocker aus dem In- und Ausland teilnahmen, war der 15. Jahrestag des Zusammenschlusses der Rockerbanden Hells Angels und der damals zumindest im Rhein-Main-Gebiet größeren und einflussreicheren Gruppe Bones.

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