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Violence Prevention Network : Mitarbeiter von Beratungsstelle gegen Salafismus entlastet

  • Aktualisiert am

Einsatz gegen Salafisten: Thomas Mücke, Mitbegründer und Geschäftsführer von Violence Prevention Network, und Innenminister Peter Beuth Bild: Wolfgang Eilmes

Das Violence Prevention Network soll extremistischen Bestrebungen entgegenwirken. Das ließ die Meldung aufmerken, zwei Mitarbeiter hätten Kontakte zu Salafisten. Nun gibt es eine Wende.

          Bei den Mitarbeitern der Beratungsstelle Violence Prevention Network (VPN) gibt es keine Anhaltspunkte für extremistische Bestrebungen. Entsprechende Vorwürfe wegen angeblicher Kontakte zur islamistischen Szene, die gegen die zwei Mitarbeiter der Beratungsstelle gegen salafistische Radikalisierung im Raum standen, konnten endgültig entkräftet werden, wie ein Sprecher des hessischen Innenministeriums in Wiesbaden sagte.

          „Es hat eine mehrwöchige Überprüfung durch den Verfassungsschutz stattgefunden“, sagte der Sprecher. Bei einer 26 Jahre alten Frau habe diese schon vergangene Woche zur Entlastung geführt, mittlerweile gelte dies auch für ihren 27 Jahre alten Kollege. Zuvor hatte der „Wiesbadener Kurier“ darüber berichtet.

          Während der Überprüfung ruhte die Tätigkeit beider Mitarbeiter, wie VPN-Chef Thomas Mücke der Deutschen Presse-Agentur erklärte. „Wir sind erleichtert, dass sie wieder da sind. Beide sind schon wieder im Dienst.“ VPN hat in Hessen 15 Angestellte, die vor allem im islamistischen Milieu Präventionsarbeit leisten und deradikalisieren. Hessen hat dafür 1,2 Millionen Euro bereitgestellt.

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