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Schiedsrichter entschuldigt sich : Mikro-Panne vereitelt Elfmeter für Eintracht

  • Aktualisiert am

„Tut mir leid, das war ein klarer Elfmeter“: Das sagte Schiedsrichter Manuel Gräfe nach dem Spiel - nach dem Foul protestierte Kadlec noch vergebens Bild: Wonge Bergmann

Ein kurioser technischer Fehler hat die Frankfurter Eintracht um eine Elfmeter-Chance gegen Augsburg gebracht. Weil Mikrofon und Kopfhörer nicht funktionierten, konnte der vierte Offizielle dem Schiedsrichter ein Foul nicht melden.

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          Schiedsrichter Manuel Gräfe hat sich bei Eintracht Frankfurt mit einer ungewöhnlichen Begründung für einen nicht gegebenen Elfmeter im Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg entschuldigt. Das bestätigte eine Sprecherin des Fußball-Bundesligisten am Sonntag kurz nach der 0:1 (0:0)-Heimniederlage in der Commerzbank Arena.

          Demnach wollte der vierte Offizielle dem Unparteiischen von der Seitenlinie aus mitteilen, dass der Augsburger Dominik Kohr den Frankfurter Vaclav Kadlec im Strafraum umgerissen hatte (16.). Nur funktionierten dabei offenbar Mikrofon und Kopfhörer nicht, über die das Schiedsrichter-Gespann normalerweise kommuniziert.

          „Herr Gräfe ist zu mir gekommen und hat gesagt: „Tut mir leid, das war ein klarer Elfmeter““, erzählte auch Eintracht-Trainer Thomas Schaaf. „Dieser Elfmeter hätte uns heute auch sicherlich geholfen. Aber ich finde es gut, dass er klar Stellung bezieht. Wir haben heute selbst zu viele Fehler gemacht. Wir werden an vielem arbeiten - aber nicht am Headset.“

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