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Mieter mit E-Autos : Kaum Steckdosen in den Garagen

Alte Garagenhöfe lassen sich nicht ohne Schwierigkeiten für E-Autos herrichten. Bild: Victor Hedwig

Wer sich als Mieter ein E-Auto zulegen will, braucht einen Ladeplatz. Die Vermieter haben aber erst wenige Parkplätze elektrifiziert. Scheitert daran die Verkehrswende?

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          Die Mieterin im Frankfurter Nordend hat ein Problem. Sie will sich ein neues Auto anschaffen. Weil der Familie der Klimaschutz wichtig ist, soll ein Elektrofahrzeug her. Also erkundigt sich die Mieterin bei ihrem Vermieter, der städtischen ABG, ob an der Wand der Tiefgarage eine leistungsstarke sogenannte Wallbox installiert werden könne, mit der man die Batterie schnell aufladen kann. Die Antwort: So einfach sei das leider nicht.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die ABG ist mit rund 54000 Wohnungen der größte Vermieter der Stadt. Sie verfügt über 35603 Stellplätze, etwa 18000 davon befinden sich in öffentlichen Parkhäusern. Die restlichen rund 17600 Parkplätze sind Wohnhäusern und gewerblich genutzten Gebäuden zugeordnet. Erst 150 dieser Stellplätze hat die ABG bislang elektrifiziert. Wieso der Anteil derart gering ist, erläutert Geschäftsführer Frank Junker. Einerseits halte sich die Nachfrage bislang in Grenzen: Junker berichtet von 50 Anfragen. Andererseits gebe es technische Schwierigkeiten.

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