https://www.faz.net/-gzg-a01ve

Messegelände wird evakuiert : Fliegerbombe wird am Freitag in Frankfurt entschärft

  • Aktualisiert am

Bei Bauarbeiten ist eine Bombe nahe einer Messehalle gefunden worden. Bild: Wolfgang Eilmes

Auf einer Baustelle der Messe Frankfurt wurde eine Weltkriegsbombe gefunden – 500 Kilogramm schwer. Der Sprengkörper soll am Freitag entschärft werden. Etwa 2700 Personen müssen das betroffene Areal verlassen.

          1 Min.

          Der Kampfmittelräumdienst plant eine 500 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe in Frankfurt am Freitag, 5.Juni, zu entschärfen. Bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Messe ist die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Sie war schon am Dienstag nahe der Messehalle 5 entdeckt und abgesichert worden. Derzeit befinde sie sich in einer stabilen Lage, teilte die Feuerwehr mit.

          Feuerwehr und Polizei teilen mit, dass ein Areal zwischen der Kölner Straße im Süden, der Varrentrappstraße im Norden und zwischen Philipp-Reis-Straße und Friedrich-Ebert-Anlage für die Entschärfung evakuiert wird. Etwa 2700 Personen sind betroffen. Alle Anwohner müssen am Freitag bis 9 Uhr die Zone verlassen haben. Der Nahverkehr im Areal wird ab 8.30 Uhr eingestellt. Anwohner können auf einer Karte der Feuerwehr prüfen, ob sie im Evakuierungsbereich wohnen.

          Wer Hilfe beim Verlassen der Wohnung braucht, solle sich bis zum Donnerstag beim Bürgertelefon 069-212111 oder unter www.feuerwehr-frankfurt.de melden. Hilfskräfte werden die Betroffenen dann am Freitagmorgen abholen. Pflegeeinrichtungen gibt es auf dem Gelände nicht.

          Für die von der Evakuierung betroffenen Menschen wird in der Messehalle 11 eine Betreuungsstelle eingerichtet. Dort gilt wegen der Pandemie eine Maskenpflicht, und die Daten der Evakuierten werden wegen der Nachverfolgungspflicht aufgenommen. Die Entschärfung wird bis etwa 18 Uhr dauern.

          Weitere Themen

          Testpflicht in den Schulen

          Pandemie in Hessen : Testpflicht in den Schulen

          Die geplanten Vorgaben des Bundes zum Infektionsschutz kommen in Hessen so bald noch nicht an. Es gelten weiter die eigenen Regeln, insbesondere im Schulbetrieb. Von Montag an müssen sich die Schüler testen lassen.

          Warten auf die „richtige“ Notbremse

          Heute in Rhein-Main : Warten auf die „richtige“ Notbremse

          Die Landesregierung will sich den Corona-Regelungen für den Schulstart nach den Osterferien widmen. Die Studenten in der Region starten ins dritte Corona-Semester. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

          Topmeldungen

          Will Amerika weniger abhängig in kritischen Technologien machen: Joe Biden

          Wettstreit mit China : Biden macht Mikrochips jetzt zur Chefsache

          Amerika fürchtet um seine Dominanz in der Chip-Industrie. Sogar die nationale Sicherheit sieht das Weiße Haus in Gefahr. Kurzfristig drohen Produktionsausfälle in Schlüsselindustrien.
          Lithium-Abbau in der Atacama-Wüste im Norden Chiles
am Uyuni-Salzsee in Bolivien (unten)

          Kampf um das „weiße Gold“ : Wettrüsten im Lithium-Dreieck

          Noch kommen viele Akkus nicht ohne den seltenen Rohstoff aus. Die Nachfrage steigt rasant in Südamerika, wo es die größten Lithium-Reserven der Welt gibt. Aber die Lage dort ist schwierig.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.