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Leselernhelfer für Jugendliche : Eine Dreiviertelstunde einfach nur lesen

  • -Aktualisiert am

Lieber Lesen: Isabelle Mathes will ihren Patenkindern die Welt der Bücher wieder näherbringen. Bild: Cornelia Sick

Viele Jugendliche haben Schwierigkeiten mit dem geschriebenen Wort. Die Leselernhelfer des Vereins „Mentor“ halten dagegen – mit einer individuellen Leseförderung.

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          Lesen ist langweilig. Lesen ist eine Pflicht, die für die Schule erfüllt werden muss. Lesen macht keinen Spaß. Solche Vorstellungen haben viele Jugendliche und Kinder. Etwa jeder sechste Fünfzehnjährige in Deutschland kann nicht ausreichend lesen. Das ergab die Pisa-Studie aus dem Jahr 2015. Fehlende Lust ist aber nicht der einzige Grund für die mangelnde Lesekompetenz. Oft sind die Kinder motiviert, werden aber nicht richtig gefördert.

          Jugendlichen das geschriebene Wort näherzubringen, das hat sich der Verein „Mentor“ zur Aufgabe gemacht. Seit 16 Jahren kümmert er sich um leseschwache Kinder, seit 2006 ist er als Landesverband auch in Hessen aktiv. „Wer die deutsche Sprache beherrscht, wird sich in seinem Umfeld besser behaupten können“, sagt der Landesvorsitzende des ehrenamtlichen Vereins, Georg Kowalski. Allein in Hessen arbeiten etwa tausend Mentoren daran, den Jugendlichen das Lesen wieder näher zu bringen.

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