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Folgen der Kita-Affäre : Mehrere SPD-Politiker lassen Ämter bei Frankfurter Awo ruhen

  • Aktualisiert am

Der Druck wächst: schwere Vorwürfe gegen die Frankfurter Awo Bild: Maximilian von Lachner

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Verantwortliche des Awo-Kreisverbands wegen Betruges und Untreue. Nun haben gleich mehrere SPD-Politiker Konsequenzen aus der Affäre gezogen.

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          Nach einer Serie von Negativ-Schlagzeilen lassen mehrere SPD-Politiker ihre Ämter im Vorstand der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo) ruhen. Dabei handele es sich um die Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen, den Landtagsabgeordneten Turgut Yüksel, die ehrenamtliche Stadträtin Elke Sautner und die Stadtverordnete Renate Wolter-Brandecker, die in Leitungs- oder Kontrollgremien der AWO Frankfurt vertreten sind, teilte ein Sprecher des Frankfurter SPD-Chefs Mike Josef am Montag mit. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

          Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit gegen Verantwortliche des Awo-Kreisverbandes wegen des Verdachts des Betruges und der Untreue mit Geldern der Stadt.

          Zudem steht der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) in der Kritik, weil seine damalige Lebensgefährtin und heutige Ehefrau als Leiterin einer Awo-Kindertagesstätte einen Dienstwagen und ein Gehalt bezogen haben soll, das deutlich über dem von Kollegen in vergleichbaren Positionen lag.

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