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Mainzer Marktfrühstück : Mehr Mülltonnen

Großer Andrang: Tausende besuchten den Auftakt des Marktfrühstücks Bild: Michael Kretzer

Beim Mainzer Marktfrühstück soll alles besser werden. Zusätzliche Mülleimer und eine Extrakolonne an Reinigungskräften sollen für mehr Sauberkeit auf der Festmeile sorgen.

          Wenn ein Frühstück mehr als acht Stunden dauert, kann viel Müll zusammenkommen. Und wenn dabei vor allem Weinschorle getrunken wird, braucht man sich nicht zu wundern, dass am Ende etliche leere Flaschen und gar ein paar volle Gäste zurückbleiben. So wie am Samstag beim erstmals nach der Winterpause wieder gefeierten Marktfrühstück der Mainzer Winzer, die zwischen 8 und 16.30 Uhr mehrere tausend Besucher an den beiden Ständen auf dem Liebfrauenplatz und am Rheinufer bedienten. „Wir müssen aufpassen, dass das Marktfrühstück nicht an seinem Erfolg erstickt“, mahnte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) nach Beschwerden von Anwohnern und einer Manöverkritik aller von Amts wegen Beteiligten.

          Markus Schug

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Mainz und für den Kreis Groß-Gerau.

          Für die zweite Auflage der beliebten Freiluftveranstaltung am Samstag sind schon zusätzliche Mülltonnen geordert worden. Doch will es die Stadt nicht allein bei einer Verdopplung der Glas- und Abfallbehälter von sieben auf 15 Exemplare belassen. Die Festmeile vom Gutenberg-Museum über den Fischtorplatz bis zum Rheinufer vor dem Rathaus soll zudem am Sonntag früh von einer Extrakolonne gereinigt werden. Außerdem hoffen die Organisatoren darauf, dass die Begeisterung für das bis Mitte November jeweils samstags zu genießende Gemeinschaftsfrühstück bald abkühlen werde; so wie es im vergangenen Frühling der Fall gewesen sei. Die Veranstaltung selbst gibt es übrigens schon seit gut 30 Jahren. Allerdings war das Ganze früher nur an wenigen Wochenenden im Jahr zu erleben.

          Grundregeln sind wichtig

          Aktuell sind aus Sicht der Stadt nicht zuletzt die Besucher gefordert, sich an ein paar Grundregeln zu halten: Das Mitbringen und Aufstellen von Gartenmöbeln in den Grünanlagen am Fluss sei ebenso unerwünscht wie das Ausrollen großer Picknickdecken. Worauf man insbesondere jüngere Gäste mit Handzetteln hinweisen will. Daran, dass sich wohl auch weiterhin einige Selbstversorger unter die Marktfrühstücksgesellschaft mischen werden, dürfte sich vermutlich nicht viel ändern lassen.

          Nicht nur, weil von zu Hause mitgebrachte Wein-und-Wasser-Kombinationen meist deutlich günstiger sind, sondern auch deshalb, weil der Andrang an den beiden offiziellen Ausschankstellen so gewaltig ist. Wer keine Lust auf Schlangestehen hat, sollte sich später jedoch wenigstens die Zeit nehmen, den eigenen Müll in die aufgestellten Tonnen zu kloppen; oder aber mitnehmen und daheim entsorgen.

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