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Lob für Straßenbahnkonzept : Mehr Grün für Frankfurter Bahnhofsvorplatz

Ausbaufähig: Der Frankfurter Bahnhofsvorplatz wird grüner, wenn es nach den Grünen geht Bild: Ricardo Wiesinger

Die Grünen im Frankfurter Rathaus loben das neue Straßenbahnkonzept mit dem angekündigten einheitlichen Zehn-Minuten-Takt. Dessen ungeachtet wollen sie mehr Grün vor dem Bahnhof.

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          Das neue Frankfurter Straßenbahnkonzept, das Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) vor einigen Tagen vorgestellt hat, findet die Zustimmung der Grünen im Römer. Sie loben insbesondere den angekündigten einheitlichen Zehn-Minuten-Takt auf allen Linien. „Das ist eine spürbare Verbesserung für alle Fahrgäste und macht den Nahverkehr attraktiver“, sagte der Grünen-Stadtverordnete Bernhard Maier.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Kritisch sieht er dagegen, dass Oesterling bisher keine Zeitplanung vorgelegt hat. Denn Kernstück des neuen Konzepts ist ein Ausbau der Straßenbahnschienen vor dem Hauptbahnhof. Statt der bisher zwei Schienen soll es dort künftig vier geben. Oesterling selbst hatte von einem „Nadelöhr“ gesprochen.

          „Mit der Bahn abstimmen“

          Die Grünen raten, sich wegen der Nutzung und Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes eng mit der Deutschen Bahn abzustimmen. Dringend notwendig ist nach Ansicht Maiers, den Vorplatz stärker zu begrünen. Denn der Platz sei auf dem Klimaplanatlas stets dunkelrot gefärbt. Ein Zeichen für dessen Überhitzung in den Sommermonaten.

          Die Grünen fordern, den Ausbau des Tramnetzes und die Umgestaltung des Hauptbahnhof-Vorplatzes zu einem Haltestellenknotenpunkt nicht isoliert zu betrachten und dabei den Klimaschutz nicht zu vergessen. Die Trassen der Straßenbahn auszubauen sei noch kein Zukunftskonzept. Der Klimaschutz müsste bei der Planung mitgedacht werden.

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