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Verbrechen im Netz : Mehr Ermittlungsverfahren zu Internetkriminalität

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Hessische Ermittler haben es immer häufiger mit Internetkriminalität zu tun. Bild: dpa

Hessische Ermittler haben es immer häufiger mit Cyberkriminalität zu tun. Besonders im Bereich der Kinderpornografie gibt es eine beunruhigende Tendenz.

          Hessens Ermittler bekommen es mit immer mehr Verbrechen im Internet zu tun. Bei der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) seien in diesem Jahr bislang 3929 neue Ermittlungsverfahren eingegangen, teilte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mit. Bis Ende Dezember rechnete die Behörde mit über 4000 Verfahren - deutlich mehr als im Vorjahr mit 2762 sowie 2016 mit 1798. Die ZIT gibt viele Verfahren allerdings an andere Ermittlungsbehörden ab - wenn sich herausstellt, dass die Verdächtigen nicht aus Hessen sind.

          Die Mehrzahl der Fälle betreffe den größer werdenden Bereich der Kinderpornografie, teilte der Sprecher weiter mit. Den Anstieg der Neuverfahren erklärte er auch mit der deutlichen Zunahme von Hinweisen aus den USA. Die Zentralstelle arbeitet eng mit internationalen Ermittlern zusammen. Die ZIT ist bei der Generalstaatsanwaltschaft angesiedelt und hat aktuell ihren Sitz in Gießen. Im kommenden Jahr soll sie zur Generalstaatsanwaltschaft nach Frankfurt umziehen.

          Die ZIT war auch an den Ermittlungen gegen die riesige Kinderpornografie-Plattform „Elysium“ beteiligt. Gegen die mutmaßlichen Betreiber des Forums, vier Männer aus Hessen, Bayern und Baden-Württemberg, läuft seit August der Prozess vor dem Landgericht Limburg. Der nächste Verhandlungstag findet am 20. Dezember statt.

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